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Die neue & ihre Vergangenheit...wie alles geschah

Ein neues Mitglied
von

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Die Neue

„So ein mist…ich bin wirklich ein Versager…“

„Ja, du bist zu schwach!“
 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Ca. 3 Jahre Später~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

Der blonde Chaos-Ninja wanderte durchs Dorf, Nudelsuppe hatte er schon gehabt, er fragte sich was er jetzt machen sollte.

Er lief weiter, dann entdeckte er Sakura und lief gleich zu ihr.

„Hey Sakura!“

Sakura sah zu ihm und setzte einen genervten Blick auf. <Kann man nicht einmal ruhe haben? Wenigstens ein einzigstes mal?!>
 

Sie unterhielt sich mit Naruto, wenn auch nur ungern und lief neben ihm durchs Dorf.

Es war ein warmer Tag, der Wind wehte sanft.

Es war still in Konoha-Gakure, man hörte Kinderlachen und fröhliches Gemurmel.
 

Da lief der schwarzhaarige Uchiha-Sprössling, Sakura sah ihn und winkte gleich.

„Hey Sasuke!!“

Sasuke drehte sich zu den beiden, zwischen den dreien kam auf einmal eine Rauchwolke, als sie sich verzogen hatte stand ihr Sensei zwischen ihnen.
 

„Sensei Kakashi? Was machen Sie denn hier?“ fragte die Rosahaarige verwundert.

„Haben wir etwa eine Mission?!“ fragte Naruto freudig, auch Sasuke sah seinen Sensei interessiert an, ihn wurde allmählich langweilig.

„Nein, da muss ich dich enttäuschen.“ Antwortete Kakashi.

„Und was machen Sie dann hier?“ fragte Sakura etwas ungeduldig, während Naruto etwas geknickt war.
 

„Nun ja, ich habe vom Hokagen eine Nachricht bekommen.“ Fing der Grauhaarige an. Die drei gucken neugierig zu ihm und wurden immer ungeduldiger.

„Jetzt sagen Sie schon was das für eine Nachricht ist!!“ sagte Naruto laut.

„Ist ja gut, ist ja gut. Ihr kriegt ein neues Mitglied.“ Kam es von ihren Sensei.

„Was? Ein neues Mitglied?“ fragte Naruto noch mal nach, woraufhin Kakashi nickte.
 

„Was ist das für ein Kerl?“ fragte Naruto, als sie auf den Weg im Wald von Konoha waren.

„Es ist ein Mädchen.“ Antwortete der Sensei.

Sasuke sah nicht so begeistert davon aus und Sakura auch nicht. <Sie bekommt Sasuke nicht, damit das klar ist, cha!> dachte Sakura nur.

„Sie ist etwas ungewöhnlich. Ich hab sie schon ein paar Mal gesehen als ich da war, sie durfte nämlich nie ins Dorf.“ Erklärte Kakashi.

„Was?! Wieso das denn nicht?“ fragte Sakura.

„Das erkläre ich euch nachher.“ Antwortete der Gefragte.
 

Nach einer Weile kamen sie an, es war ein großes Haus, etwas weiter im Wald, es war wirklich erstaunlich groß.

Der Hokage der 3 Generation kam raus und begrüßte sie, er führte sie durchs Haus in den Garten.

„Danke Kakashi das du dich um sie kümmerst, ich kann mir sonst niemanden besseren vorstellen.“

„Ach das ist kein Problem Meister Hokage.“ Antwortete Kakashi.

„Sie mag zwar merkwürdig sein, aber sie ist im Grunde sehr nett.“

„Wieso durfte sie denn nicht ins Dorf?“ fragte Naruto.
 

„Es war zu ihren Schutz, Naruto. Itachi hatte sie vor 3 Jahren entführt und mir einen Brief gegeben, ich hatte 3 Jahre zeit sie zu trainieren, ansonsten wäre es meine Schuld gewesen das er sie ganz leicht töten könnte.“ Erklärte der Hokage. Alle sahen ihn an, Sasukes Augen waren auf einmal hasserfüllt. <Was hat dieses Mädchen mit meinen Bruder zu tun?>
 

„Woher kommt sie denn?“ fragte Sakura.

„Das ist schwer zu erklären…sie kommt nicht aus dieser Welt, Itachi hat aus einen alten Buch ein Portal entdeckt und hat sie sich da geholt gehabt.“ Erklärte der Hokage, die Nachwuchsninjas sahen ihn nur verdutzt an.
 

Sie waren im Garten, einer von Kakashis Kollegen stand an der Wand gelehnt, er hieß Saig und war der Cousin von Kotetsu, und sah ihn auch ziemlich ähnlich.

„Wo ist sie denn nun? Sie ist wohl echt so feige und versteckt sich.“ Sagte Naruto abwertend.

Saig wedelte mit den Armen, „Naruto, nimm das besser sofort zurück!!“

Doch Naruto sah ihn nur fragend an, ehe er sich versah hatte er ein Kunai an den Hals, er sah langsam den Arm hinauf der das Kunai festhielt, er blickte in zwei grün schimmernden Augen.
 

„Ey kleiner, nenn mich nicht feige, nur weil ich grade im Training war, ich kann trotzdem hören was du sagst.“ Naruto schluckte.

„Ach da bist du ja, nun steck das Kunai weg, das ist dein neues Team.“ Sagte der Hokage.

Das Mädchen steckte sofort das Kunai weg und nickte. Die anderen musterten sie. Sie hatte blondes etwas längeres Haar (seht bild), grüne Augen, ein dunkelgrünes Shirt, dazu eine dunkelgrüne Hose und eine Kunaitasche am rechten Bein.
 

„Hallo, ich bin Angi.“ Sagte sie.

„Hol doch schon mal deine Sachen, Angi.“ Sagte der Hokage. Sie nickte und ging ins Haus.

„Wie ist die denn drauf?“ fragte Naruto.

„Du bist selber Schuld Naruto, du kannst so was auch nicht leiden.“ Kam es von Kakashi.

„Ich weiß, sie ist merkwürdig, aber sie hat auch eine harte Zeit hinter sich, genaueres weiß ich nicht so ganz, jedenfalls hat sie, seid sie hier ist nicht ein einzigstes mal gelächelt, die ganzen 3 Jahre lang.“ Erklärte Saig.
 

„Was?! Sie hat 3 jahrelang nicht gelächelt!“ fragte Sakura noch mal schockiert nach.

„Ja, leider, aber ich bin sicher ihr bekommt es hin sie zum lächeln zu bringen.“ Antwortete der Hokage.
 

Dann gingen sie mit Angi los, für sie war alles neu, sie war nie im Dorf gewesen, sie schaute sich um, zeigte aber keinerlei Gefühle, als ob ihr alles gleich wäre.

Sasuke sah sie interessiert an, er fragte sich ständig wieso Itachi so auf die fixiert war.

Sakura tat sie eher etwas Leid. <Was ist wohl passiert das sie so ist?> fragte Sakura sich.
 

„Angi, wir sehen uns Morgen, punkt 7 Uhr genau hier auf der Brücke.“ Sagte Kakashi.

„Alles klar.“ Antwortete die angesprochene.

„Das gleiche gilt für euch drei auch.“

„Sie kommen doch sowieso wieder zu spät!“ riefen Naruto und Sakura aus einem Munde.

„Ich komme nie zu spät, wahrscheinlich kommt ihr einfach zu früh.“ Sagte ihr Sensei und verschwand.
 

„Der hat nerven.“ Sagte Sakura mürrisch.

„Und wie.“ Antwortete Naruto und hatte die Arme vor seiner Brust verschränkt.

„Na ja, also dann bis Morgen.“ Sagte Angi.

„Was? Gehst du schon?“ fragte Naruto.

Angi nickte, „Ich will meine neue Wohnung einräumen und so was.“ Antwortete sie.

„Wir könn dir doch helfen.“ Sagte Sakura.

„Genau, wir sind doch ein Team!“ kam es von Naruto lächelnd.

„Danke, aber ich will das alleine machen.“ Antwortete sie und ging.
 

„Was ist bloß mit ihr los?“ fragte Sakura.

„Sie muss sich ja auch erst an uns gewöhnen, vergiss nicht, sie kennt uns überhaupt nicht.“ Sagte Sasuke.

„Da hast du auch recht…“ murmelte Sakura.

„Ich frag mich was ihr zugestoßen ist, das sie jetzt so ist.“ Kam es von Naruto.

„Ich schätze das werden wir herausfinden.“ Erwiderte Sasuke.
 

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So,ich hoffe es hat euch gefallen,das ist eine ff über mein rpg chara =)

Lach doch mal

Müde schlürfte der blonde Wirbelwind seine Nudelsuppe am frühen Morgen, er blinzelte zur Uhr, noch eine Stunde Zeit bis er beim Treffpunkt sein musste.

Als er aufgegessen hatte rekelte er sich müde und machte sich fertig.
 

Auch Sakura hatte ihr Frühstück beendet und kämmte sich zu Hause in aller Ruhe ihre langen rosa Haare.

Es grenzte an ein Wunder, wenn sie mal raus ging ohne sich die Haare zu machen, denn sie wollte perfekt sein, für Sasuke, ihren Sasuke, den sie über alles liebte.
 

Sie sah in den Spiegel und band sich ihr Stirnband zu einen Haarband, sie dachte nach. <Jetzt haben wir ja diese Angi im Team…sie strahlt so eine kalte Aura aus…in ihren Augen ist nichts zu erkennen, keine Freude, keine Trauer, nur Gleichgültigkeit…Ich hoffe das sich das schnell ändert denn…wenn ich ehrlich bin, macht sie mir etwas Angst…>
 

Angi ging in ihre Wohnung, sie war trainieren, zog sich schnell neue Klamotten an und machte ihr Stirnband um die Stirn fest.

Sie blickte aus dem Fenster und sah sich kurz die Gegend an. <Sakura Haruno…Sasuke Uchiha…und Naruto Uzumaki…Mein Team also…da bin ich ja mal gespannt, besonders ob der Fuchsjunge so ist wie alle sagten, Naruto Uzumaki der Jinchuriki des neunschwänzigen Fuchses...> dachte sie.
 

Um 7 Uhr trafen alle pünktlich ein, alle bis auf (ihr werdet es schon wissen *g*), Kakashi.

„Dass der immer zu spät kommen muss!“, brüllte Naruto sauer.

„Aber echt mal!“, bestätigte Sakura ebenso sauer. Sasuke lehnte abgenervt am Geländer und verdrehte die Augen bei dem Schauspiel was seine Teamkollegen veranstalteten.

Angi hielt sich ebenfalls wie Sasuke daraus und saß schweigend auf dem Geländer.
 

Sasuke sah zu ihr, doch Angi ignorierte es und sah stur in den Himmel. <Wieso mussten sie mich in ein Team stecken? Die wissen genau ich hab kein Bock auf Gesellschaft.>

Dann tippte jemand Angi an, sie hielt sich noch schnell fest um nicht runter zu fallen und sah dann gleichgültig zu dem jemand.
 

„Was ist Naruto?“ fragte sie.

„Nun mach doch nicht so ein Gesicht, lächle doch mal.“ Sagte der Chaosninja und grinste sie freundlich an.

„Keine Lust“, entgegnete sie, woraufhin das Grinsen auf Narutos Gesicht verschwand. <Was ist nur mit ihr los? Wieso lächelt sie nicht wenigstens einmal?> fragte sich Naruto und sah Sakura an, doch sie zuckte auch nur ratlos mit den Schultern.
 

Ihr Sensei erschien endlich nach 2 Stunden Warten und bekam von Sakura und Naruto eine Ansage, die er aber sowieso mit Absicht überhörte.

„Also wir haben eine Mission der Klasse C. Packt eure Sachen, wir reisen ins Reich des Lichts.“
 

„Alles klar, endlich wieder eine Mission!“, jubelte Naruto, „Um was geht es??“ fragte er neugierig.

„Wir sollen eine wichtige Schriftrolle dahin bringen.“ Erklärte ihr Sensei.

„Nur ne olle Schriftrolle?“ murmelte Naruto gelangweilt.

„Ich sagte doch eine wichtige Schriftrolle, Naruto. Nun macht, in einer Stunde geht’s los“,
 

Die vier Schüler verschwanden und trafen sich in einer Stunde alle am Tor, worauf es endlich losging. Sie wusste dass der Weg weit war und gingen deswegen Zügig voran.

Kakashi lief vorne, neben ihn liefen Sasuke und Angi. Naruto lief etwas weiter hinten neben Sakura, denn Sasuke hatte Sakura mal wieder deutlich gemacht das er kein Interesse hatte, so dass sie mit hängendem Kopf hinterher lief.
 

Naruto tippte sie an, Sakura wandte den Kopf zu ihm.

„Was ist?“ fragte sie etwas genervt und frustriert.

„Mach dir doch nichts draus, du nervst mich nicht.“ Sagte er mit einen freundlichen Grinsen.

„Oh, jetzt geht’s mir schon viel besser…“ sagte Sakura sarkastisch.

„Nun mach dich doch nicht so fertig, sondern helf mir mal lieber.“

„Wobei?“ fragte die Rosahaarige.

„Wir bringen Angi auf dieser Mission zum lächeln, okay?“

„Du willst sie unbedingt mal lächeln sehen, kann das sein, sag bloß du stehst auf sie“, sagte Sakura grinsend.
 

„Unsinn! Ich find’s nur komisch das sie nicht lächeln kann, und überleg mal, 3 Jahre sind ne lange Zeit, wie kann man bitte 3 Jahre lang nicht lächeln, das versteh ich nicht, echt jetzt“, erklärte der Blonde.

„Du verstehst doch so einiges nicht, aber ich weiß was du meinst, ich kann mir das auch nicht vorstellen, 3 Jahre lang nicht lächeln…“ kam es von der Konouichi.

„Also?“

„Ja, okay ich bin dabei“, willigte sie ein.

<Sie sollten sich um ihre Probleme kümmern, das ist nur Zeitverschwendung…> dachte Angi, die alles gehört hatte.
 

Es war Abenddämmerung, sie schlugen ein Lager auf. Die Jungs hatten ein großes Zelt und die Mädchen ein kleineres, da sie ja nur zu zweit waren, eigentlich schliefen ja immer alle zusammen in ein Zelt, aber Angi sollte sich erst mal langsam dran gewöhnen.
 

Die Mädchen lagen in ihren Schlafsäcken, Sakura las noch etwas, Angi starrte an die Decke.

„Gebt euch keine Mühe.“ Kam es dann von der Blonden. Sakura legte das Buch bei Seite und sah sie fragend an, „Womit?“

„Ich hab euer Gespräch vorhin gehört, zwischen dir und Naruto, ihr könnt versuchen was ihr wollt, es wird euch nicht gelingen mich zum lächeln zu bringen“, erklärte sie.

„Wieso sträubst du dich denn dagegen?“ fragte die Rosahaarige. Angi setzt sich auf.

„Wenn ich lächle ist das ein Zeichen das Gefühle vorhanden sind, es drückt Freude aus, das kann ich nicht gebrauchen, Gefühle werden aus genutzt.“

„Aber…du kannst doch dein ganzes Leben lang dein Lächeln nicht verstecken“, murmelte Sakura.
 

„Es ist mir 3 Jahre gelungen, den Rest schaff ich auch noch, schert euch nicht um mich, es ist mein Leben.“ Dann stand Angi auf und ging raus. <Mein verfluchtes Leben…ein ewiger Teufelskreis aus dem es kein Entkommen gibt…>

Sakura sah ihr mit etwas traurig funkelnden Augen nach. <Was ist ihr nur zu gestoßen das sie keine Gefühle an sich ran lassen will? Ich versteh das einfach nicht…Aber Naruto hatte schon Recht…wir müssen was tun…> dachte sie.
 

Erst spät kam Angi wieder ins Zelt, sie war trainieren, Frust abbauen, was sie nicht zugeben würde, trainieren…das war das was sie befreite, dass war das was sie brauchte um den Kopf frei zu kriegen, lieber trainieren als trinken oder sonst irgendwas, trainieren…das macht nicht den Körper so kaputt wie Alkohol oder so was, nein…es macht ihn nur stärker, es härtet ihn ab, das dachte sich Angi immer, das war ihre Einstellung… Ihre Erklärung warum sie Morgens, Mittags, Abends, zwischen durch und sogar bis spät in die Nacht trainierte, den Körper abhärten und stärker machen.
 

Sakura schlief schon, Angi setzt sich leise auf ihren Schlafsack und betrachtete die andere Konouichi. Sakura schlief ruhig, ruhiger als sonst auf Mission wenn sie mit den Jungs im Zelt war, besonders Naruto machte sich immer breit, was Sasuke jetzt besonders zu spüren bekam in dem Naruto halb auf ihm lag.
 

<Ich bring ihn um!> dachte Sasuke nur verärgert und versuchte schon eine ganze Weile Naruto von sich runter zu schupsen, doch der Chaosninja legte sich immer wieder auf ihn.

Auf einmal machte er seine Arme um den Uchiha, Sasuke sah ihn bedrohlich an, auf einmal kamen seine Lippen immer näher zu Sasukes, „Sakura…ich liebe dich…“ murmelte Naruto in schlaf woraufhin er die Faust von Sasuke ins Gesicht bekam.
 

Naruto wachte daraufhin auf und fauchte seinen Teampartner an, „Wieso haust du mich?!“

„Weil du mich küssen wolltest!“

„Was? Niemals!“, protestierte er laut.

„Ist so!“, und so ging der Streit weiter.

Kakashi lag auf der Seite gedreht und verdrehte die Augen, <Aber ich bin schräg, ja?>
 

Langsam streckte Angi die Hand nach Sakura aus. <Sie soll nicht so nett zu mir sein…das verdien ich nicht…wie er immer sagte…> Angi biss sich auf die Unterlippe, die Erinnerungen durchströmten ihren Kopf, sie biss sich so sehr darauf das ihre Lippe anfing zu Bluten, sie ignorierte es und deckte Sakura richtig zu.
 

Dann legte sie sich in ihren Schlafsack und drehte sich auf die andere Seite. <Es hört sicher gleich auf zu Bluten…ich will das alles vergessen…> „…einfach nur einschlafen…und nie mehr aufwachen…“ murmelte sie leise und schloss die Augen. Sie wusste nicht das Sakura nur im Halbschlaf war und das mit anhörte. <Also ist da doch was…>
 

Am Morgen zogen sie weiter, noch ein paar Stunden und sie würden endlich in Kumo sein.

Sakura sah immer wieder zu Angi die mal wieder neben ihrem Sensei lief.

Die Rosahaarige kam den beiden Jungs an diesem Morgen komisch vor, sie war viel ruhiger und hatte Sasuke kaum beachtet. Ihr Kopf war voll von Gedanken und Theorien was Angi früher zu gestoßen sein könnte.
 

Naruto packte Sakura am Arm und zog sie weiter nach hinten neben sich und Sasuke, sie schaute Naruto fragend an.

„Was ist los, du bist merkwürdig Sakura, echt jetzt!“, kam es von den Blonden.

„Das bildet ihr euch nur ein…“, murmelte die Gefragte.

„Nun rück raus damit!“, erwiderte Naruto.

„Na ja…Ich hab Angi gestern zufällig gehört…“, sie flüsterte das ganze in den Ohren der beiden, da sie es nicht riskieren wollte das Angi das wieder hörte.
 

Die beiden Jungs sahen sich fragend einander an. Auch sie fragten sich nun intensiver was los war.

Früh am Abend kamen sie in Kumo endlich an und ließen sich in einen Gasthaus nieder.

„Morgen geben wir die Schriftrolle ab“, sagte Kakashi. Die anderen nickten zustimmend.

<Und finden heraus was mit Angi los ist.> dachten die Gen-Nins.
 

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Hoffe mal das kapitel hat euch gefallen,freu mich auf eure kommis^^

Ein Moment der Schwäche

„Bitte…bitte…hör doch auf…“ ein leises Wimmern
 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Bei unseren Freunden in Kumo~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

Naruto schnarchte noch laut vor sich her als der Morgen anbrach. Kumo war ruhig, alles lag noch im schlaf, auf den Straßen war kaum was los.

Sakura wurde langsam wach und sah zu Angis Bett, es war fast unberührt. <Nanu? Wo ist sie denn?>
 

Langsam stand die rosahaarige auf und streckte sich erst einmal, sie zog sich an und machte die Schiebetür auf, sie guckte nach links, den Gang entlang, dann nach rechts.

„Komisch…wo steckt sie denn?“ sie runzelte die Stirn und ging aus dem Zimmer raus.
 

Sie lief den Gang entlang und schaute ob sie Angi sehen konnte, auch im Essbereich war sie nicht, dann sah sie aus einem Fenster, sie sah, das Angi grade wieder zum Gasthaus kam, mit ziemlich zerrissenen Sachen und etwas Erde im Gesicht.

<Sie war wohl trainieren…hm…das hat sie doch gestern Nacht auch schon gemacht gehabt…>
 

Angi ging ins Bad und duschte erst mal. Das Wasser lief ihren Körper herunter, sie entspannte sich, es war heiß, der Dampf erfüllte den Raum, sie liebte die Wärme, sie wusste selber nicht warum, je wärmer desto besser für sie.

Sie ging raus, nahm sich ein Handtuch und trocknete sich ab, sie zog sich an und ging wieder raus.
 

Auf einmal stand ihre Teamkollegin Sakura vor ihr, Angi sah sie an.

„Ähm…Morgen?“ kam es von der Blonden da Sakura so einen komischen Ausdruck im Gesicht hatte.

„Trainierst du immer so viel?“

„Ja, wieso?“

„Nur so.“

„Okay…“ ihre Stimme klang wieder ziemlich gleichgültig, das gefiel Sakura nicht so.
 

Angi ging an ihrer Kameradin vorbei ins Zimmer und schloss die Tür hinter sich, Sakura schaute ihr noch nach. Sasuke und Naruto kamen ihr entgegen.

„Ist was?“ fragte der Blonde.

„Meint ihr wir kriegen das mit Angi hin?“ entgegnete die Angesprochene.

„Wenn wir wüssten was sie hat wäre es leichter.“ Meinte der Schwarzhaarige dem es keine Ruhe ließ das Angi was mit seinen Bruder zu tun hatte.
 

„Irgendwie kriegen wir das schon hin, echt jetzt!“ gab der Blonde von sich.

„Habt ihr denn irgendeine Idee?“ fragte der Uchiha schon leicht genervt.

„Ähm…“ die beiden sahen den Uchiha etwas ratlos an. <War klar.> dachte Sasuke.
 

„Irgendwie müssen wir das ja hinkriegen und das werden wir auch!“ sagte Naruto motiviert.

„Ja, irgendwie.“ Warf Sakura ein.

Da kam ihr Sensei und sah die drei an. „Ihr seit ja schon alle wach.“

„Ähm ja…hm…Ach Sensei?“ kam es von der Rosahaarigen.

„Ja?“ der Sensei schaute Sakura leicht fragend an, „Was gibt es?“
 

„Ähm…nun ja…wissen Sie vielleicht etwas mehr über Angi?“ fragte sie und schaute Kakashi interessiert an.

„Was genau willst du wissen?“

„Wieso lächelt sie nicht einmal und ist immer so gleich…ähm…wie war das Wort noch mal?“ mischte sich Naruto ein und kratzte sich nachdenklich am Hinterkopf.

„Gleichgültig du Loser.“ Entgegnete Sasuke leicht spöttisch.

„Wie war das?!“ zischte Naruto, doch Kakashi zog beide erst mal auseinander bevor sie sich noch die Köpfe einschlagen konnten.
 

„Tut mir Leid Sakura, aber das weiß ich selber nicht, ihr muss ziemlich viel zugestoßen sein, was wissen wir aber nicht, sie ist ziemlich verschlossen und abweisend, das merkt ihr ja selber, wenn das jemand weiß dann ist das höchstens Saig.“ Erklärte Kakashi.
 

„Saig? Ach der der bei Angi war, richtig?“ fragte Sakura.

„Genau, auch wenn Angi dass im Moment vielleicht nicht erkennt, aber er ist ihre Bezugsperson, zu ihn öffnet sie sich ein kleines Bisschen mehr als zu den anderen. Sie hang die meiste Zeit bei ihm, keiner weiß genau wieso sie ihn so mag.“
 

„Sie ging einfach so zu ihm, gleich von Anfang an?“ fragte Naruto nach.

„Natürlich nicht, das hat eine Weile gedauert, sonst wäre es ja ganz leicht gewesen, erst nach einer gewissen Zeit, und einmal, da hätte er sie mal fast zum lächeln bekommen, aber sie biss sich vorher noch mal auf die Lippen, sie wehrt sich dagegen wie sonst was.“
 

„Was kann ihr denn nur passiert sein?“ fragte Sakura leicht verzweifelt.

„Vielleicht könnt ihr das ja irgendwie herausfinden, ich muss leider jetzt los, ich bring die Schriftrolle weg, macht euch einen schönen Tag, wir bleiben noch bis Morgen hier.“ Mit diesen Worten ging der Grauhaarige.
 

„Das macht mich noch alles ganz verrückt!“ meckerte Naruto.

„Denkst du mich lässt es kalt?“ fragte Sakura leicht genervt.

<Ob Itachi vielleicht damit was zu tun hat? Ich meine vorstellen könnt ich es mir ja.> dachte Sasuke.
 

Auf einmal ging Naruto in Sakuras und Angis Zimmer, Angi saß auf der Fensterbank und sah zu ihm.

„Sakura ist draußen, wenn du sie suchst.“ Kam es von der Blonden. Der Chaosninja sah sie nur kurz an, ging auf sie zu, packte sie am Arm, zog sie von der Fensterbank runter und zerrte sie hinter sich her.

„Bist du bekloppt, was wird das?“ fragte Angi.

„Nun komm einfach!“ antwortete der Gefragte und zerrte die Neue immer noch hinter sich her. <Wenn ich das mal wüsste...> dachte er.
 

Sakura und Sasuke sahen zu den beiden, Naruto schleifte Angi mühevoll hinter sich her.

„Nun helft mir doch mal Leute!“ rief er Tunichtgut seinen beiden Kollegen zu.

„Was soll denn das werden Naruto?“ fragte die Rosahaarige.

„Blödsinn was sonst?“ meinte der Uchiha gehässig.

„Wir versuchen ein paar Sachen, wir kriegen das schon hin sie zum lächeln zu bringen.“ Antwortete Naruto.

„Vergesst es!“ kam es von der blonden gleichgültig.
 

„Hast du denn überhaupt ne Idee?“ fragte Sakura.

„Mir wird schon noch was einfallen, echt jetzt!“ meinte der blonde.

„Ach du nervst, das kriegst du so oder so nicht hin.“ Kam es gleichgültig von Angi.

„Gib uns ne Halbestunde und du wirst lächeln!“ verkündete Naruto.

„Und was ist wenns euch nicht gelingt?“

„Dann lassen wir dich in ruhe!“ antwortete der Jinchuriki. Woraufhin Angi einwilligte.
 

Sie gingen in einem großen Raum mit einer Couch an der Wand, daneben standen Sessel mit einem Couchtisch, Angi setzte sich auf die Couch. <Kriegen sie so oder so nicht hin.>

Naruto hampelte vor ihr rum, erzählte ihr Witze und versuchte alles, bis letztendlich 25 Minuten abgelaufen waren und Angi hatte nicht mal mit den Mundwinkeln gezuckt.
 

„Nun lächle doch mal endlich!!“ schrie Naruto energisch.

„Vergiss es, du schaffst es nicht, nun gib auf du Loser.“ Kam es von dem Uchiha der auf den Sessel saß und lässig zurück gelehnt war.

„Naruto, Sasuke hat Recht, gib es auf!“ pflichtete die rosahaarige ihren Schwarm bei und sah ihn mit Herzaugen an, Sasuke hingegen ignorierte es.

„Unser Mr. Cool hat nicht Recht, damit du es weißt!“ Naruto wurde laut.

„Hab ich doch, du könntest nicht mal ein kleines Kind zum schmunzeln bringen.“ Sagte der Uchiha gelassen und abwertend.
 

„Na warte Sasuke!“ mit Kampfesgeschrei stürzte sich Naruto auf Sasuke und riss damit den Sessel auch um.

„Naruto, lass sofort Sasuke in ruhe!“ schrie die Rosahaarige.
 

Sasuke versuchte Naruto ab zu schütteln, sie rollten zur Treppe zu und rollten runter.

Sakura und Angi standen vor der Treppe und sahen zu den Beiden, sie waren in der Rumpelkammer gelandet, Sakura betätigte den Lichtschalter.

„Idiot.“ Schnauzte Sasuke und stand auf, Naruto schnauzte zurück und stand auch auf, doch er stieß gegen das Regal mit dem Kopf und bekam gleich einen Topf auf den Schädel und fiel um, er riss Sasuke mit und sie lagen ziemlich komisch aufeinander und berührten sich fast mit den Lippen, dann bekam Naruto noch einen Top auf den Kopf.
 

Sakura schüttelte genervt mit dem Kopf, „Das hast du nun davon.“ Naruto wollte grade etwas Antworten, doch da vernahmen sie ein lachen, es war Angi. Sie hielt sich dann schnell den Mund zu. <Verdammt! Schwach geworden! Nein…>
 

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Hoffe es hat euch gefallen,macht bitte kommis^^

Drei Jahre umsonst

Es hat alles kein Sinn mehr...

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„Hat sie grade…?“ Fing Naruto an und konnte es nicht recht glauben. Alle Blicke waren auf Angi gerichtet die immer noch nicht ihren gleichgültigen Gesichtsausdruck hinbekommen hatte.

Auf einmal legte sich eine Hand auf Angis Schulter, es war Kakashi der sie anscheinend unter seiner Maske anlächelte.

Angi sah auf den Boden, entzog sich seinen Griff und ging in ihr Zimmer. Die anderen sahen ihr Fragend nach.
 

„Das habt ihr toll hinbekommen, wirklich. Ich wusste das ihr sie ändern könnt, aber das es so schnell gehen würde hätte ich nicht gedacht.“ Sagte Kakashi gut gelaunt.

„Glücklich sieht sie ja nicht aus…“ murmelte Sakura.

„Das gibt sich wieder, sie muss sich erst dran gewöhnen, im Moment ist ihr das noch unangenehm.“ Erklärte ihr Sensei.

„Stimmt, das ist verständlich.“ Meinte Sakura, „Ich frag mich aber immer noch was sie so werden ließ…“

„Mit der Zeit wird sie damit raus rücken.“ Erwiderte Kakashi.

<Mich interessiert eher was sie mit Itachi zu schaffen hat…> dachte Sasuke.
 

Naruto lief den Flur entlang und war zur Abwechslung mal in Gedanken versunken.

Angi gönnte sich ein Bad in einer der heißen Quellen, sie strich sich die dunkelgrünen Sachen vom Leib, wickelte sich in einem Handtuch, schnürte ihr Haar zu einem Federschwanz und ging langsam hinein.

Sie lehnte sich zurück, schloss die Augen und seufzte. <Ich bin schwach geworden…drei Jahre…umsonst…Schon merkwürdig wie alles was man sich aufgebaut hatte in einem einzigen Moment zerbrechen kann…>

Nach einer weile setzte sie sich auf den Rand und goss sich langsam kaltes Wasser über den Oberkörper so das das Handtuch bis zur Taille runter rutschte, sie schloss die Augen und genoss es.
 

Auf einmal öffnete sich die Schiebetür, Angi sah dahin, dachte es wäre Sakura, doch da erblickte sie Naruto.

Naruto sah sie fassungslos an, die Augen weit geöffnet und stammelte eine Entschuldigung vor sich hin.

Angi zog das Handtuch wieder richtig hoch, stand auf und schrie „Raus!!“

Doch er spurte nicht gleich, er war wohl zu fassungslos, ehe er sich versah hang er an der Wand draußen rund herum um ihn waren Nadellanzetten die ihn an der Wand fest hielten.
 

„Angi…e-es tu-tut mir wi-wirk-wirklich Leid!“ er kniff ängstlich die Augen zusammen.

„Tu das nie wieder!“ fuhr sie in an und knallte die Schiebetür zu.

Naruto war knallrot, dann sah er zur Seite und entdeckte Sasuke dem jegliche Gesichtszüge entglitten sind.
 

„Hast….hast du etwa gespannt?“ fragte er fassungslos.

„Nein! Quatsch! Ich hab mich in der Tür vertan!“ verteidigte Naruto sich.

„Oh man…ich glaub sie wird nie wieder gleichgültig zu dir sein können…“

„Du hast sie doch auch gesehen!“

„Aber bestimmt nicht so wie du! Und außerdem weiß sie das nicht also halt die Klappe!“ sagte Sasuke um kein ärger zu kriegen.
 

„Nun hilf mir hier wieder runter!“

„Nee, mach das mal selber, du bist selber Schuld wenn du spannst.“ Er ging an Naruto vorbei.

„Ich hab nicht gespannt verdammt noch mal!“ schrie Naruto.

Kakashi und Sakura standen an der Ecke.

Kakashi musste lachen. „Das verspricht noch sehr lustig zu werden wie es aussieht.“

„Und wie…“ grinste Sakura und ging mit Kakashi ohne Naruto zu beachten.
 

Beim Abendessen war es Angi immer noch nicht gelungen so kühl und unnahbar zu wirken wie vorher, es brachte sie schier um den Verstand dass sie ihr altes Auftreten nicht mehr hinbekam.

Naruto linste vorsichtig in ihre Richtung, Angi funkelte ihn böse an und stopfte sich ein Löffel Gries in den Mund.

<Das ist so peinlich…ich könnte sterben…> dachte Angi die sich ziemlich unbehaglich fühlte, alle Gefühle die sie bis jetzt unterdrückt hatte stürzten auf sie ein und erstickten sie fast.
 

Sie gingen etwas raus, erkundeten die Gegend. Sakura lief neben Angi und versuchte ein Gespräch mit ihr an zu fangen.

„Ähm…und…hast du dich eingelebt?“ fragte Sakura, worauf sie nur ein Schultern zucken als Antwort bekam.

„Du schämst dich aber nicht wegen Naruto, oder?“ fragte die rosahaarige.
 

Die Blonde blieb stehen und sah ihre Kameradin an, Sakura sah ihr in die grünen Augen.

„Was interessiert es dich? Das soll jetzt nicht unhöfflich gemeint sein, aber warum interessiert es dich wie es mir geht?“

„Du bist…ziemlich verwirrt, kann das sein?“ fragte Sakura und sah Angi starr in die Augen.

„Ähm…quatsch…“ Angi sah auf das Gras.

„Irgendwas ist dir passiert…ich weiß nur nicht was. Es ist doch so, dir ist was Schlimmes passiert, neulich hast du irgendwas davon gesagt dass du einfach einschlafen willst und nie mehr aufwachen, was sollte das heißen?“
 

„Ich…ähm…“ Angi bemühte sich eine Erklärung zu formulieren doch da gab es einen lauten knall.

Ninjas stürzten sich auf das Team, sie waren maskiert damit man ihr Gesicht nicht erkennen konnte.

Sie setzen Rauchbomben ein, die Shuriken und Kunais flogen nur so herum.

Normalerweise wäre es für Angi ein Kinderspiel gewesen, doch Naruto, Sasuke und Sakura fuchtelten zu sehr vor ihrer Nase rum, so das sie sie verletzen würde.
 

Ein Ninja schlich sich an Sakura ran und wollte zu stechen da sie mit den Rücke zu ihn stand, Angi sah es und rannte auf sie zu.

„Sakura!“ schrie sie, stellte sich vor sie und streckte die Hände aus Reflex aus um sich zu schützen, doch da strömte Feuer aus ihren Handflächen und schlug die Gegner in die Flucht.
 

„Was zum…?“ Angi sah auf ihre Handflächen, sie war völlig fassungslos, genau wie ihre Kameraden.

„War das ein…Kekkei-Genkai?“ murmelte Sasuke.

„Ich…ich weiß nicht…“ antwortete Angi und wand den Blick nicht von ihren Handflächen ab.
 

„Geht wieder ins Gasthaus, ich komme nach.“ Mit diesen Worten verschwand Kakashi. Er benachrichtigte den Hokagen.

„Ja, ich bring sie dann sofort.“ Mit diesen Worten legte Kakashi auf. <Es war klar dass es passieren würde, dass es so lange gebraucht hat wundert mich schon...>

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Entschuldigt das es so lange gedauert hat aber im Januar ist mein Computer kaputt gegangen und ich schreib inzwischen an den Pc meines Dads, ich hoffe das mein Pc bald wieder geht, hoffe es hat euch gefallen.^^

Sensei Saig und ich

Am nächsten Tag brachte Kakashi Angi wieder in das Haus vom Hokagen im Wald. Er verabschiedete sich und ging wieder zurück. Angi ging die Treppe hoch in den ersten Stock und ging zum Arbeitszimmer vom Hokagen, sie klopfte an und ging rein.
 

„Sie wollten mich sprechen?“

„Angi, schön dich zu sehen. Wie wars im Team?“ fragte er freundlich und musterte Angi.

„Sie sind alle…sehr freundlich, Naruto ist zwar etwas verrückt, aber das hatte man mir ja schon vorher gesagt.“

„Ja, das ist er, aber in im steckt ein guter Kern.“ Er lächelte leicht.
 

Angi nickte daraufhin.

„Du wirst eine weile hier trainieren, es sind die Chun-Nin Prüfungen, du nimmst an den nächsten erst Teil.“

„Ähm…na gut…“ Angi passte das nicht so wirklich aber sie akzeptierte es und ging dann.

<Sie hat sich in der kurzen Zeit wirklich verändert…> dachte der Hokage.
 

Angi ging den Gang entlang, die eine Tür weiter vorne öffnete sich und Saig trat aus der Tür, er sah Angi an und lächelte leicht.

„Angi, da bist du ja, hab mich schon gefragt wann du kommst. Lass uns doch etwas raus gehen.“

„Ja, okay…“

„Geh schon mal vor, ich komm gleich.“ Saig verschwand und tauchte im Arbeitszimmer des Hokagen wieder auf.
 

„Saig, da bist du ja.“

„Es ist also so weit?“

„Ja, es hat sich bei ihr aktiviert, wohl als sie Sakura schützen wollte.“ Erklärte der Hokage und hielt mit seinen Blick Saigs fest.

„Das erklärt einiges…soll ich es ihr sagen?“

„Nein, noch nicht, es ist zu früh, lass sie noch ein bisschen, sie soll sich erst mal so einleben.“

„Hat sie nicht ein recht darauf es zu wissen?“

„Du veränderst damit zwei leben nicht nur eins, vergiss das nicht, sie sollen sich erst mal daran gewöhnen.“

„Jawohl.“ Und schon verschwand er.
 

Angi stand draußen an einen Baum gelehnt und sah in den blauen fast wolkenlosen Himmel. <Ich krieg es nicht mehr hin gleichgültig zu sein…ich versteh das nicht… es waren doch nur ein paar Tage…ein paar Tage können doch nicht reichen um drei Jahre zu nichte zu machen…>
 

Saig tauchte vor ihr auf, sie löste den Blick vom Himmel und sah ihn ins Gesicht, Saig spürte dass ihr Blick anders war und lächelte leicht.

„Komm mit, wir gehen ein Stück.“ Er wandte sich um und ging, Angi lief neben ihn, sie kamen bei einen See an mit einer Brücke, sie gingen bis zur Mitte, Angi setzte sich und lies ihre Beine runter baumeln.

Saig setzte sich neben sie im Schneidersitz, Angi sah aufs Wasser. Ein Blatt landete im Wasser, sie beobachtete die kleine Unruhe.
 

„An was denkst du?“ fragte Saig sie und sah sie an, Angi wand ihren Kopf zu ihm.

„Ich hab grade Gedacht, wie komisch es doch ist, egal wie viel Mühe man sich gibt, es reicht schon eine Kleinigkeit, ein kleiner Hauch, ein kleiner Ausrutscher der alles zu nichte machen kann was du dir aufgebaut hast.“

„Du redest davon dass du nicht mehr gleichgültig sein kannst, oder?“
 

Die blonde seufzte leicht frustriert. „Sensei? Ich hab mich schon lange was gefragt…“

„Ach ja? Und was?“ er sah sie interessiert an.

Sie sah ihn in die Augen, ihre grünen Augen flackerten leicht unsicher, „Warum? Warum sind Sie so nett zu mir? Warum interessiert es Sie wie es mir geht, was in mir vor geht?“

Er lächelte leicht, „Du bist mir wichtig, dir ist irgendwas passiert und du kannst es nicht verarbeiten, das hab ich gemerkt als ich dich das erste mal sah.“

Angi wich seinen Blick aus und sah wieder aufs Wasser.
 

Er sah sie an und legte dann ruhig seine Hand auf ihren Rücken, sie zuckte kurz zusammen, aber nicht erst als sie die Hand berührte sondern als sie die Spiegelung im Wasser sah als er mit der Hand auf sie zu kam, Saig bemerkte das und sah sie fragend an.
 

„Angi? Was ist los?“

„Gar nix…“ murmelte sie und klammerte sich an das Geländer der Brücke, sie kniff die Augen zusammen.

„Sag es mir doch ruhig…“

„Nein…nein…nein…“ sie schüttelte heftig den Kopf, Saig seufzte innerlich.
 

Er beschloss erst mal das Thema zu wechseln, „Du würdest gerne bei der Chun-Nin Prüfung mit machen, oder?“

„Oh ja…total gerne…ich find das unfair das ich nicht darf…“

„Es ist eben zu früh.“ <Scheint ja zu klappen.>
 

„Ich trainier doch schon seit drei Jahren fast 24 Stunden...Oder liegt es daran das ich in dem Team noch neu bin? Ich kann mich da einfügen, wirklich.“ Sie sah ihn in die Augen, er schmunzelte leicht.

„Du willst da unbedingt mit machen, oder?“

„Ja…“

„Es liegt aber alles nicht daran, du bekommst auch noch deine Chance.“
 

„Hm…na gut…Was war das eigentlich mit dieser Flamme aus meiner Hand?“

Saig zuckte innerlich, „Ähm…na ja…ein Kakkei-Genkai.“

„Haben das nicht eigentlich immer nur Clans? Ich hab dafür ja nicht trainiert…“

„Na ja…jeder fängt mal an.“

„Hm…“ ihr genügte diese Antwort nicht, aber sie gab sich damit zu frieden, was sollte sie auch anderes machen?
 

Auf einmal sprang sie auf, Saig sah fragend zu ihr hoch, sie streckte sich und fuhr sich mit der Hand durchs Haar, „Ich hab Hunger, ich geh was essen.“

„Okay, mach das, aber versuch keine neuen Rezepte aus, wir haben die Küche erst renoviert nach deinen letzten Rezept.“

„Ja, ist ja gut.“ Sie streckte ihn die Zunge raus.
 

Er musste grinsen. „Man bist du kindlich.“

„Hallo? Erst soll ich mehr Kind sein und jetzt? Entscheidet euch mal.“ Sie stemmte die Hände in die Hüften, Saig musste lachen.

„Nun geh, ich komm nach und kontrolliere.“

„Als wenn ich mich nicht um mich selber kümmern kann.“

„Na los Fräulein.“

Sie streckte ihn wieder die Zunge raus, Saig grinste und sie lächelte ganz kurz, dann ging sie los.
 

Der Hokage stand auf einmal neben Saig, Saig drehte sich zu ihm.

„Das sie so frech sein kann.“ Grinste Saig und stemmte die Hände aufs Geländer und sah aufs Wasser. Der Hokage sah auch aufs Wasser.

„Ich vermute diese Seite wollte schon lange aus ihr raus, es tut nicht gut seine wahre Natur zu verstecken, sie scheint es zu genießen so zu sein wie sie wirklich ist, sie wird bald den Versuch aufgeben wieder gleichgültig zu sein.“

„Ja, das denk ich auch, und so gefällt sie mir irgendwie besser.“ Stimmte Saig zu.

„Ich find es schön das sie endlich lächelt, du nicht auch.“

„Und wie, irgendwie tut das gut.“

„Geh am besten zu ihr bevor sie was anstellt.“ Er lächelte leicht.

„Jawohl.“ Saig grinste und ging los.
 

Angi kramte in der Küche rum, sie hockte auf den Boden und durchwühlte den Schrank.

„Hast du dein Platz endlich gefunden?“

Angi zog ruckartig den Kopf hoch und stieß ihn sich.

„Oh man, Tollpatsch.“

Sie wusste genau wem diese Stimme gehörte, sie zog den Kopf raus und funkelte ihn böse an, sie hatte Recht, es war ihr Sensei Drake.
 

Er behandelte sie immer fies, machte sie runter wo er nur kann, er mochte sie nicht und zeigte es ihr auch immer wieder wenn sie alleine waren.

„Was ist Siebenschwanz?“

„Wie oft noch, ich heiße Angi.“

„Und du bist der Jinchuriki des Siebenschwanz.“

„Ja und? Niemand macht es was aus außer Ihnen.“ Knurrte sie.

„Tss, das glaubst du doch wohl selbst nicht.“
 

„Ich kann ihn kontrollieren!“ das stimmte sogar, sie sprach sogar in Gedanken mit ihm, sie war sehr mit ihm verbunden, sie mochten sich sogar.

„Irgendwann dreht er den Spieß um und kontrolliert dich.“

„Sie sind genau wie dieser Mizuki!“

„Komm wieder runter oder willst du wieder Strafarbeit.“ Er grinste sie gemein an, sie ballte die Hände zu Fäusten.

„Na also.“
 

Saig kam rein und stand in dem Türrahmen, er sah erst zu Drake und dann zu Angi, er bemerkte ihre angespannte Haltung, „Was ist los?“

„Gar nix, sie hatte sich nur den Kopf gestoßen, oder Angi?“ er setzte ein bitteres Lächeln auf.

„Ja…“ murmelte sie und funkelte noch mal böse zu Drake. Drake grinste sie kurz fies an und ging dann.
 

Saig ging zu Angi, „Hast du dir wirklich den Kopf gestoßen?“

„Ja…“

„Aber daran liegt es nicht, oder?“ er sah sie durchdringend an, Angi sah zur Seite.

„Doch…“ murmelte sie.

„Drake ist ein Idiot.“ Angi sah ihn fragend an.

„Er hackt doch auf dir rum, oder? Ich bin nicht blöd, ich seh so was.“

Angi schwieg.

„Na komm, wir machen uns jetzt was zu essen.“

Angi nickte, „Okay.“
 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~so,ich hoffe das kapitel hat euch gefallen^^

Neue Bekanntschaften

Die Chun-Nin Prüfung und die Beerdigung vom Hokagen war schon lange vorbei, im Dorf war wieder etwas Ruhe eingekehrt und das Dorf und seine Bewohner erholten sich von den Folgen. Tsunade war der neue Hokage.
 

Naruto und Co. warteten mal wieder auf ihren Sensei, sie standen auf der Brücke, Sakura hatte ihre Arme vor der Brust verschränkt und klopfte ungeduldig mit den Fuß auf den Boden.

„Wozu kommen wir eigentlich pünktlich?“ schimpfte sie.

„Für den unerwarteten Fall das er mal pünktlich kommt.“ Murmelte Sasuke.
 

„Irgendwie freu ich mich total.“ Sagte Naruto und grinste breit.

„Worauf?“ fragte die rosahaarige und sah ihn an.

„Na heute kommt doch Angi wieder.“

„Stimmt, wir haben sie lange nicht mehr gesehen.“ Kam es von den schwarzhaarigen.

„Warst du nicht mal ab und zu bei ihr, Sakura?“ fragte der Wirbelwind.

„Ja, sie blüht total auf, ihr werdet sehn, sie hält sich zwar noch etwas zurück aber sie wird immer offener.“ Lächelte die Angesprochene.
 

Eine Rauchwolke tauchte vor ihnen auf, löste sich langsam auf und gab den Blick auf Kakashi und Angi frei.

Naruto und Sakura strahlten sofort.

„Hey Angi!“ rief der Blonde.

„Hallo Naruto…“

„Jetzt ist unser Team wohl wieder komplett.“ Unter seiner Maske schien der Sensei zu lächeln und fuhr fort, „Ihr wisst das heute das Fest ist wegen der erneuten Verbindung mit Suna.“
 

„Das ist ja wohl nicht zu übersehen.“ Grummelte Sasuke leicht der darauf keine Lust hatte.

„Im Raum wo ihr die schriftliche Prüfung hattet warten schon die anderen Genin-Nins, darunter auch Gaaras Team, geht doch hin.“ Schlug der grauhaarige vor.

Narutos Augen weiteten sich, „Au ja! Kommt!“ sofort peste er los, ungefähr 10 Meter später hielt er an und drehte sich zu seinen Kameraden, „Nun kommt schon!!“

Sasuke verdrehte die Augen und sie gingen los.
 

Naruto war total zappelig und konnte es kaum erwarten dahin zu kommen. Das ganze Dorf war geschmückt, überall waren Konoha und Suna Ninjas, von den Häusern verliefen Girlanden, die Kinder rannten durch die Gegend, die meisten waren bemalt, sie lachten und spielten, auf den Marktplätzen wurde gehandelt, alles verlief ohne Streitereien.
 

Kaum zu glauben das bis vor kurzen Konoha noch in Trümmern lag, es schien alles so friedlich zu sein, doch jeder wusste das es mehr Schein als sein war, es war immer noch der Ausnahmezustand, doch das ließen du Leute heute bei Seite.
 

„Wie ist es jetzt eigentlich für dich Angi? Du hast ja bei…“ fing Sakura an, doch sie konnte den Satz nicht zu Ende bringen, doch Angi wusste was sie wollte, sie meinte wie es jetzt für sie war, sie hatte ja ewig bei den Hokagen gelebt, nun war er tot…

„Schwer…er hat mir das Haus vermacht…und das Grundstück…“ murmelte die Blonde.

„Das ist sehr freundlich…“

„Ja…es ist aber schwer darein zu gehen…alles so leer…und die Erinnerungen…“
 

Bevor sie ganz in Trübsal kommen konnten waren sie schon da, sie gingen den Gang entlang und in das Zimmer. Alle standen und saßen in ihre Grüppchen, Team für Team, es gab wohl wieder eine kleine Zankerei.

„Und wie ich gegen dich gewinnen könnte!“ hörte man eine Stimme.

„Ach, ich bin besser!“ hörte man eine weitere Stimme.
 

„Was ist denn hier schon wieder los?“ die rosahaarige seufzte, da vernahm man ein jaulen und ein weißer Hund rannte auf die Tür zu, Naruto versuchte ihn hoch zu heben, doch er wehrte sich und fiel fast „Akamaru!“ brüllte eine Stimme und ein Junge kam auf sie zu gerannt „Naruto, was machst du da?!“ er beschleunigte sich, doch er war zu langsam, kurz bevor Akamaru den Boden berührte schnappte sich Angi ihn.
 

Akamaru sah in Angis Gesicht, er hörte auf zu jaulen und zitterte noch leicht, Angi lächelte leicht, „Ist ja jetzt gut…“ sagte sie mit beruhigender Stimme und strich ihn sanft übers Fell, Akamaru hörte auf zu zittern und bellte als sie aufhörte ihn zu streicheln, sie grinste leicht und machte weiter.
 

Nun standen drei neue Personen vor Angi, sie sah sie an, links stand ein Mädchen mit weißen Augen das unsicher aber auch erleichtert guckte, rechts stand ein Junge mit Brille, er schien auch erleichtert zu sein und in der Mitte stand der Junge der so gebrüllt hatte.

Angi hörte auf und lies Akamaru in die Arme des Brüllers springen, er drückte seinen Hund an sich.
 

„Ähm…danke…“ murmelte er.

Der Junge mit der Brille wandte sich zu Naruto, „Eure neue?“

„Ja.“ Erwiderte der Chaosninja. Nun standen alle um sie herum.

„Also, das ist Angi.“ Stellte Naruto sie vor.

<Müssen die mich alle so anstarren?> dachte Angi und war innerlich nervös, was von außen nicht heraus drang.
 

„Angi, ja?“ fragte der Brüller, woraufhin Angi nickte.

„Ich bin Kiba, und das ist Akamaru.“

„Freut mich.“ Antwortete Angi und Akamaru bellte sie freundlich an.

<Er scheint sie zu mögen…sie ist irgendwie komisch aber wenn Akamaru sie mag kann sie ja nicht schlecht sein…und irgendwie ist sie ja ganz süß…>
 

„Ach, du bist die neue, ja?“ kam es von einen rothaarigen, der sich von der Gruppe etwas isoliert hatte, doch nun kam er auf sie zu, sie sah ihn an.

„Zwei Begegnungen an einen Tag, nicht schlecht.“ Kam es von der blonden.
 

„Ihr kennt euch?“ warf der blonde ein und sah beide fragend an.

„Wir sind uns vorhin über den Weg gelaufen, oder eher gesagt ich bin hinter ihr aufgetaucht und sie hat mir ein Kunai an den Hals gehalten.“ Erklärte der rothaarige. Naruto grinste leicht, das mit den Kunai kannte er ja.

„Wie gesagt, Reflex.“ Erwiderte die Blondine. Der rothaarige nickte ihr zu. Jetzt sah Naruto noch verwirrter vom rothaarigen zur blonden und dann wieder zurück.
 

Da ging die Tür auf und Kankuro kam rein, er sah überrascht aus das alle an einen Fleck waren.

„Da ist man nur mal kurz auf den Klo und schon geht hier ne Party ab oder was? Was isn los?“ er drückte ein paar weg und bahnte sich seinen Weg in die Mitte und sah seinen kleinen Bruder an.

„Was ist denn Gaara?“ dann fiel sein Blick auf Angi
 

„Aber Hallo.“ Er schupste Naruto zur Seite, Naruto schimpfte, doch er ignorierte es und ging zu Angi, dann nahm er ihre Hand und sah ihr in die Augen, sie schaute fragend, „Hallo, ich bin Kankuro und du?“
 

Temari schlug sich die Hand gegen die Stirn, <Toll, Kankuro in Aktion.>

„Angi.“ Sie versuchte die Hand aus seiner zu ziehen doch er hielt sie fest.

„Lass uns doch etwas spazieren gehen, wer weiß was sich ergibt?“ er grinste leicht. Die anderen saßen auf den Tischen und sahen zu den beiden.

„Ich würde ja, aber leider hab ich gegen Typen wie dich eine Allergie.“ Und schon zog sie die Hand raus und ging zu ihren Teamkollegen.

Temari prustete los, Kankuro erdolchte seine Schwester mit seinen Blick.
 

Sakura saß auf den Tisch, neben ihr standen Naruto und Sasuke, Angi lehnte sich an den Tisch und verschränkte die Arme vor der Brust und stellte alle vor, Ino sah sie leicht wütend an, <Die kann ich jetzt schon nicht ausstehen!>

Lee sah sie fasziniert an, sah dann immer mal wieder von Sakura zu Angi und dann wieder zurück.
 

„Was machen wir jetzt?“ seufzte Angi genervt.

„Unsere Senseis kommen bald und erklären uns was, wird wohl ne kleine Übung werden.“ Erklärte Sasuke.

<Wieso redet Sasuke mit ihr?!> dachte Ino sauer.

„Na hoffentlich, das wird sonst zu öde.“ Erwiderte die blonde.

„Ganz deiner Meinung.“ Erwiderte der schwarzhaarige.
 

Auf einmal entstanden im Raum vor der Tafel Rauchwolken und ihre Senseis standen vor ihnen.

„Da ihr auch ja jetzt alle zusammen gefunden habt wird es zeit zu erklären was das ganze hier soll.“ Kam es von Asuma, er sah sich um, „Wo ist denn Gais Team?“

Da entstand eine neue Rauchwolke und Gai und sein Team standen im Raum, „Hier sind wir schon, tut uns Leid, wir waren noch etwas trainieren.“

„Dabei ist Kakashi doch immer unpünktlich…“ murmelte Kurenai.

„Was? Kakashi ist früher da als ich?!“ Gai sah in die Runde von den Senseis, Kakashi schien zu grinsen und winkte ihn zu.
 

„Also machen wir weiter. Ihr werdet ein kleines Überlebenstraining machen.“ Verkündete Asuma.

„Ihr werdet alle in den Wald des Todes gehen und da einige Tage verbringen, wenn es so weit ist bekommt ihr ein Zeichen und geht dann zum Tempel. Ihr müsst nicht gegeneinander kämpfen, ihr müsst gar nichts, von mir aus können sich alle Teams zusammen schließen, ihr sollt einfach nur Überleben. Und noch etwas, jemanden anderen schwer zu verletzen oder umzubringen ist verboten, damit wir uns verstanden haben, ihr greift niemanden den hier anwesenden zu heftig an, ist das klar?!“ erklärte Kakashi, er sah in die Runde und fuhr dann fort, „Ich deute euer Schweigen mal als ja, na dann wollen wir mal.“
 

Sie gaben das Startsignal und kurze zeit später waren alle im Wald des Todes.

„Und jetzt?“ fragte Sakura.

„Was wohl? Aufteilen und los geht’s!“ jubelte Naruto begeistert.

„Aber wäre es nicht besser wenn wir alle zusammen bleiben würden?“ fragte die rosahaarige.

„Wieso sollten wir mit euch Kleinkindern zusammen bleiben?“ kam es von Kankuro, „Aber Angi kann gerne mit uns mit kommen.“ Er zwinkerte Angi zu.

„Oh, tut mir leid, meine Allergie fängt wieder an.“ Angi kratzte sich am Arm, Temari lachte leise, Kankuro sah nicht begeistert aus.
 

Die Teams teilten sich auf, jedes Team ging seiner Wege, unser Team sieben schlug seine Zelte an einer Klippe auf.

„Das wird sicher lustig.“ Meinte Naruto und zog sich bis auf die Boxershorts aus.

„Muss das sein Naruto?“ meckerte Sakura <Bei Sasuke hätte ich ja nichts dagegen.>

„Ich möchte Baden.“ Warf Naruto ein.

„Das hast du auch nötig.“ Kam es von den Schwarzhaarigen. Naruto durchbohrte in mit seinen Blick.
 

Sasuke saß am Fluss unten, Angi lehnte gegen einen Baum, Naruto und Sakura schwammen umher.

Sasuke hatte die Augen geschlossen und dachte nach, auf einmal bekam er einen Schups, er riss die Augen auf, konnte sich aber nicht mehr halten und fiel ins Wasser.

Naruto lachte.
 

„Naruto, das war gemein.“ Sagte Angi die aber dann auch lachen musste als sie sah wie Sasuke aus dem Wasser geklettert kam und seine Haare platt auf seinen Kopf gedrückt waren.

„Ja, haha, sehr lustig.“ Grummelte er.

„Ich geh mich etwas umsehen.“ Angi stand auf.

„Na gut, aber bleib in der Nähe.“ Kam es von Sakura die grade aus den Wasser kletterte.

„Ich pass schon auf.“ Und schon ging sie los.
 

Sie lief durch den Wald und sah sich um, der Wald wurde immer dichter, sie hörte das Rascheln der Blätter im Wand und das Geknacke der Zweige durch die Schritte der Tiere.

Dann sah sie jemanden, sie erkannte schnell wer das ist, Gaara, er drehte sich zu ihr um und sah sie stumm an, sie bleib einige Meter vor ihn stehen, der Wind spielte mit ihren Haaren, sie sahen sich beide in die Augen, er musste zu geben das sie nicht schlecht aussah, doch ihr Blick erinnerte ihn an seinen eigenen <Einsamkeit…> dachte er nur.
 

„Was ist?“ unterbrach sie schließlich das Schweigen. Er zuckte nur mit den Achseln. Sie setzte sich auf einen umgefallenen Baum, er setzte sich ein paar Meter von ihr entfernt.

„Hältst du deine Geschwister nicht mehr aus?“ fragte sie.

„Manchmal brauch man Abstand.“

Angi sah sich um, eine Schlange schlängelte sich an ihnen vorbei, Angi konnte ein Zucken nicht unterdrücken und kniff die Augen zusammen, sie zitterte leicht, Gaara zog die Augenbrauen zusammen.
 

„Du hast Angst vor Schlangen? Sogar sehr heftig wie es aussieht, wenn du das nicht mal unterdrücken kannst.“

Angi zitterte immer noch und vergrub ihr Gesicht in ihren Händen, Gaara überkam eine Spur von Mitleid und rutschte näher zu ihr und legte ihr schließlich den Arm um die Schultern. Angi sah ihn überrascht an, selbst Gaara überraschte seine Reaktion, seit dem Kampf mit Naruto ist er viel weicher geworden.
 

„Beruhige dich…“ er zog sie leicht zu sich und drückte ihren Kopf gegen seine Schulter. <Was ist nur mit mir los?!>

Angi erstarrte kurz, doch sie merkte das diese Nähe ihr gut tat und das zittern lies langsam immer mehr nach.

„Wenn ich Schlangen seh…seh ich Bilder…eine Frau…am Boden…Blutüberströmt…es regnet…sie lächelt leicht…und sagt irgendwas…“ Angi schluckte hörbar.
 

Gaara betrachtete sie und dachte nach, es schien auch nicht ihre Art zu sein sich aus zu weinen und schon gar nicht bei einen Fremden wie ihm.

„Deine Seele ist ziemlich zerbrochen…“ murmelte er, sie war angegriffen, genau wie er, das war im vom ersten Moment als er sie sah klar, deswegen empfand er wohl auch so was wie Verbundenheit mit ihr.
 

„Und?“ murmelte sie, „Wie soll man normal bleiben wenn man jeden Tag hört was für eine Schande man ist, das man wertlos ist und keines Wegs liebenswert, wenn der Vater ein jeden Tag schlägt, wenn man dadurch aggressiv wird, wenn man niemanden an sich ran lassen kann, wenn der einzige Mensch den man je vertraut hat, der beste Freund, wenn er in…“ sie stockte, ihre Stimme versagte, Gaara sah sie an, „Wenn er in was?“

Sie schluckte und krallte sich in Gaaras Shirt, „Wenn er in deinen Armen stirbt…“ ihre Stimme klang zittrig und gebrochen.
 

„Du bist doch daran nicht schuld…“ murmelte er und wusste selber nicht genau was er sagen sollte, das erinnerte ihn zu sehr an sich selbst.

„Doch…das ist es ja! Hätte ich ihn damals nicht gebeten mir einen Gefallen zu tun hätte er nie diesen Unfall gehabt!“
 

„Deswegen ist es doch nicht deine Schuld…er würde sicher nicht wollen das du so verzweifelt bist und niemanden an dich ran lässt. Die meisten würden sicher gerne mit dir befreundet sein, oder magst du dein Team nicht?“ er versuchte sie auf zu muntern.

„Ich mag die drei aber…ich kann sie nicht an mich ran lassen…ich werde sie auch wieder verlieren…bestimmt…“

„Rede dir so was doch nicht ein, komm, wir versuchen es.“

Angi sah ihn überrascht und perplex an.

„Ich mag dich.“ Er hielt ihr seine Hand hin, sie ergriff sie und nickte leicht.

„Das was ich erzählt habe bleibt unter uns, okay?“ murmelte sie.

„Natürlich.“ Antwortete der rothaarige.
 

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Ist etwas länger geworden aber was solls^^ Vielleicht hab ich Gaara zu weich gemacht...naja^^ hoffe es hat euch trotzdem gefallen ^.~

Erinnerungen

Unsere Freunde machten sich langsam Sorgen um die Blonde.

„Was wenn sie angegriffen wurde?“ fragte Sakura, man konnte leichte Panik in ihren Worten vernehmen.

„Ach Unsinn. Das einzigste was ihr passieren würde wäre noch ein Flirtversuch von Kankuro.“ Erwiderte Sasuke locker.

Sakura war ein bisschen eifersüchtig, Sasuke schien sich ganz gut mit Angi zu verstehen…
 

Es raschelte im Gebüsch hinter ihnen, Sakura drehte sich um in der Hoffnung es wäre Angi, doch Ino und ihr Team traten aus dem Gebüsch.

„Was wollt ihr denn hier?!“ kam es voll Sakura.

Sasuke schloss die Augen. <Jetzt geht das wieder los…>

„Halt die Klappe, Breitstirn!“ kam es von der Hellblonden gereizt. Zwischen Ino und Sakura erschien ein unsichtbarer Blitz, Naruto, Shikamaru und Chouji wischen zurück.
 

Die drei setzten sich, Shikamaru lehnte sich zurück und stützt seine Hände nach hinten, „So was nerviges, “ kam es von ihm, „wer hat sich den Schwachsinn nur wieder ausgedacht?“

„Bestimmt Gai.“ Vermutete Chouji und aß eine Tüte Chips.

„Wo kriegst du die Dinger nur immer her…“ murmelte Shikamaru und sah sich um, „Sag mal…“
 

Naruto sah ihn fragend an.

„Fehlt da nicht eine?“

„Stimmt, wo ist n’ die Blondine?“ fragte Chouji mir vollem Mund.

Naruto zuckte ratlos mit den Schultern, „Haben wir uns auch schon gefragt.“

„Ich find die irgendwie gruselig.“ Gab Chouji von sich und mampfte weiter.

„Hä? Wieso?“ fragte Naruto.

„Sie ist so still und so und wirkt so….hm…so kalt, fast so wie…“ er sah zu Sasuke, die anderen folgten seinen Blick.
 

Sasuke hatte alles gehört und funkelte die drei böse an, sie drehten sich schnell wieder weg, Sasuke ließ ein zischendes Geräusch erklingen und stand auf, die beiden Mädchen sahen zu ihm.

„Ich geh mir die Beine vertreten.“ Er vergrub die Hände in seine Hosentaschen und ging.
 

Er ging durch den dichten Wald und sah sich kaum um, es war kein Wettkampf also musste er weniger aufpassen als zu der Chun-Nin-Pürfung.

Seine Gedanken umkreisten seine Vergangenheit, der Hass fraß sich von Tag zu Tag tiefer, wie konnte sein Bruder nur so etwas Schreckliches tun? Gerade wo er auf dem besten Wege war ihn zu mögen und ihn wirklich als Bruder zu sehen.
 

Der Schmerz saß tief, sehr tief, er hörte nicht auf zu brennen, in ihm zerrte alles nach Rache. Er war durch die Rachegefühle geblendet. Zu geblendet um zu erkennen was er eigentlich wollte; wissen wieso Itachi das getan hatte.

Wieso hatte sein eigener Bruder den ganzen Clan ausgelöscht? Hass in ihn gesät? Für sein Leben gebrandmarkt? Er war doch sein großer Bruder…
 

Er verdrängte diese Gedanken Tag für Tag, zu seinem Glück riss ihn ein kurzes lachen aus seinen Gedanken.

Er hörte es selten, wusste aber zu wem es gehörte. Ein wohliges Gefühl stieg in ihn auf, was er selber kaum verstand. Aus irgendeinem Grund fühlte er sich zu dieser Person hingezogen, aber mit Liebe hatte das nichts zu tun.

Sie schien die Qualen in ihn zu verstehen und sie zum Teil auch zu teilen und sie kannte seinen Bruder. Immer wieder verpasste er es mit ihr darüber zu reden, doch jetzt würde er es tun, sofort! Er wollte nicht länger im Dunkeln tappen, wollte endlich Klarheit.
 

Er bahnte sich seinen Weg durch das Gestrüpp, doch der Anblick der sich ihm bot brachte ihn völlig aus dem Konzept.

Gaara und Angi? Beide vergnügt? Was war denn jetzt kaputt?!

Er runzelte verwundert die Stirn und betrachtete die beiden, die rumalberten und lachten, selbst Gaara lachte.
 

Da sahen ihn zwei smaragdgrüne Augen an, „Was ist denn Sasuke?“ fragte die Blonde.

Er schüttelte schnell seine Gedanken weg und ging auf die beiden zu, „Ich bin…ehrlich gesagt überrascht das ihr beide euch so gut versteht.“ Gab er zu.

Angi und Gaara sahen sich an, dann zuckten sie mit den Schultern und sahen den Uchiha wieder an.

<Irgendwie ist das gruselig…> dachte der Schwarzhaarige.
 

Gaara erhob sich, „Ich such mal die anderen, wir sehen uns später.“ Er warf Angi noch ein Lächeln zu und ging dann, Angi lächelte ihn hinterher, nun war Sasuke vollkommen verwirrt.

Er setzte sich neben Angi auf den Baumstamm.

„Was gibt es?“ fragte sie.

„Ich muss mit dir über jemand bestimmten reden.“ Fing er an. Angi sah ihn daraufhin fragend an.
 

„Es geht um Itachi.“ Von den beiden verfinsterten sich die Blicke, doch in Angis war noch etwas anderes, etwas was er nicht deuten konnte.

„Was willst du wissen?“

„In welchem Verhältnis stehst du zu ihm? Was hast du mit ihm zu tun?“ Sein Blick bohrte sich in ihren.

Er hat meine Familie entführt und mich hier her gebracht.“ Auf einen Blick hin von ihm erzählte sie weiter,
 

Ich kam von der Schule in unsere Wohnung, und da stand er, im Flur und sah mit seinen schwarzen Augen direkt in meine, anscheinend hatte er auf mich gewartet.

Ich war total perplex, ich hatte sowieso eine schwere Woche hinter mir und war die ganze Zeit nicht ganz da gewesen.
 

Ich sah auf den Boden, da lagen meine Eltern und meine Brüder. Irgendwie war ich gefühlstot und sie waren mir egal, sie hatten mich mein ganzes Leben lang geschlagen und erniedrigt, doch irgendwie konnte ich nicht anders als ihnen zu helfen, mein Treuegefühl war zu ausgeprägt.
 

„Was hast du getan?!“ rief ich und sah ihn in die Augen, seine Augen waren so schwarz…ich konnte nicht auf den Grund sehen.

„Du wirst mitkommen.“ Befahl er, seine Stimme klang so kalt…

Ich griff nach dem Besen und versuchte ihn den über zu ziehen doch er stand auf einmal hinter mir, ich sah mich verwirrt um, doch da hatte ich schon seine Faust im Magen.
 

Ich riss meine Augen auf, und sackte zusammen, er sah von Oben kalt auf mich herab.

Noch immer spürte ich die Faust in meinen Magen, er hatte mit einer unglaublichen Wucht zu geschlagen.
 

„So ein mist…ich bin wirklich ein Versager.“ Brachte ich schwach hervor. Mein Vater hat immer gesagt ich sei ein Versager und zu nichts zu gebrauchen. Er hatte recht… ich war unnütz… eine Schande…

„Ja, du bist zu schwach.“ Hörte ich diese kalte Stimme ein letztes Mal bevor alles schwarz wurde.
 

Sie ließ das mit ihrem Vater aus. Sie waren auf dem Weg zum Lager und kamen an, inzwischen saßen dort auch Gaara, Temari, Kankuro, Lee, TenTen und Neji.

Ino erdolchte Angi mit ihren Blicken, doch Angi bemerkte es nicht einmal.
 

Gaara sah Angi an. „Hey.“ Begrüßte er sie freundlich. Kankuro sah Gaara fragend an, die Eifersucht stach ihn etwas als Angi ein leichtes lächeln aufsetzte was natürlich Gaara gebührte.
 

Die Blonde wollte sich gerade zu Gaara setzen, der schon neben sich gedeutet hatte als Kankuro sie auf einmal am Arm gepackt hatte und sie direkt auf seinen Schoß platziert hatte. Angi sah ihn fassungslos an, die röte schoss in ihr Gesicht. Kankuro grinste sie nur an.
 

„Hey was soll das?!“ schimpfte sie los, sie hasste es einfach so angefasst zu werden.

„Kankuro, sie wollte sich zu mir setzen.“ Sagte der Rothaarige und als Warnung an seinen Bruder ließ er seinen Sand um sich herum wirbeln.

„Hast du etwa Angst dass sie eher auf mich steht?“ fragte der Puppenspieler selbstbewusst.
 

Gaara schwieg, das war ihn einfach zu dumm, Angi packte Kankuros Handgelenk fest, man vernahm schon ein leises knacken, er ließ Angi sofort los, sie stand auf und setzte sich triumphierend zu Gaara.

Der Puppenspieler sah sie nur fassungslos an, Gaara hatte ein leichtes Grinsen im Gesicht. Auch die anderen waren mehr oder weniger schockiert.
 

Neji betrachtete sie nun neugierig, ihn ihr schien mehr zu stecken als auf den ersten Blick vermutet. Doch lange konnte er nicht überlegen, denn die Stille wurde durch ein Bellen unterbrochen.

Team 8 kam angesprintet, doch Kiba stolperte über einen Stein und landete genau mit den rücken auf Angis Schoß.
 

Kiba und Angi sahen sich gegenseitig in die Augen, die röte kroch in den beiden hoch. Sie waren wie erstarrt, keiner von beiden wusste genau wie er sich verhalten sollte und hatte die anderen schon längst vergessen.

Diese Situation war beiden peinlich und alle beide befürchteten der andere könnte den Herzschlag von ihnen hören, dar ihr Herz panisch in der Brust trommelte.
 

Zum Glück unterbrach Shinos räuspern die beiden und brachten sie wieder ins Hier und Jetzt sonst würde Kiba wahrscheinlich immer noch auf ihren Schoß liegen, er sprang schnell auf.

„Ähm…sorry…“

„Ist…okay…“ antwortete Angi und die Röte bildete sich bei ihren Wangen. Ino und Sakura konnten sich darüber nur amüsieren und kicherten, ihre Blicke trafen sich und sie hörten Augenblicklich auf, dann drehten sie sich voneinander weg.
 

Auch in Kibas Gesicht breitete sich die Röte aus. <Wie peinlich…> dachte er.

<Halt so schlimm Angi…ganz ruhig…das ist wirklich halb so schlimm…das in der Quelle mit Naruto war viel schlimmer…also ruhig…> versuchte sich Angi zu beruhigen und schon spielte sich die Situation von damals in Kumo vor ihren Geistigenauge ab.
 

Ihr blieb wohl überhaupt nichts erspart, sie stand auf und ging, sie wusste das sie die Blicke der anderen im Rücken hatte, aber das war ihr im Moment egal, sie brauchte einen Moment für sich, es war alles so neu für sie, die Gefühle stürzten auf sie ein wie die Felsen wegen eines Erdrutsches.
 

Sie setzte sich auf einen Baumstamm und vergrub ihr Gesicht in ihren Handflächen. „Vielleicht hätte ich niemals aus mir raus kommen dürfen…“ murmelte sie.

Als sie die Augen öffnete stand sie auf einmal und das nicht im Wald, sie stand vor einen großen verschlossenen Käfig.
 

Angi wusste wo sie war, hier war sie schon oft gewesen, sie war in ihren Inneren, vor seinem Käfig, vor dem Käfig von Kaku, ihren Byuu der tief in ihr lebte.

Große Augen sahen sie an, die großen Zähne blitzen in dem schwachen Licht, sie stand regungslos vor ihm und sah ihn direkt in die Augen.

Seine Augen sahen nicht feindselig, eher erwartungsvoll, gespannt was nun passieren wird, doch es passierte nichts, Angi sah ihn einfach nur an.
 

„Wie lange willst du da noch glotzen?“ fragte er ungeduldig, seine Stimme war tief und obwohl er nicht brüllte war die Stimme immer noch lauter als gewohnt.

„Entschuldige Kaku.“ Kam es von der Blonden und sie ging ohne zu zögern durch die breiten Lücken in den Käfig.
 

Sie kletterte auf seinen Rücken und kroch weiter nach oben bis auf seinem Kopf lag. Sie streichelte ihn und er schloss leicht die Augen.

„Hab ich dich grade richtig verstanden?“ fragte er, sie sah auf sein Dachsfell und zog die Stirn etwas in Falten.
 

„Was meinst du?“ hakte sie nach.

„Das du vielleicht hättest nicht aus dir raus kommen sollen.“

„Kaku…darüber hatten wir doch schon so oft diskutiert…“ quengelte sie.

„Und ich hab seid 3 Jahren immer noch denselben Standpunkt.“

„Ich…ich bin im Moment einfach nur überfordert…“ murmelte Angi und fühlte sich in die Enge getrieben.
 

„Du hast dich doch diesen Gaara geöffnet, mehr als ich erwartet habe, ich war selber erstaunt, wenn ich ehrlich bin.“

„Mein Hirn war wohl kurzgeschlossen. Hast du was damit zu tun?“

„Nein.“ Antwortete der Siebenschwänzige, sie sah ihn skeptisch an, „Wirklich nicht!“ verteidigte er sich.
 

„Vielleicht…sind sie ja alle nicht so übel…“ murmelte Angi.

„Das denk ich auch, gib ihnen eine Chance, du musst endlich mal ein normales Leben führen, die Tyrannei deines Vaters ist vorbei, du bist frei, begreif es.“

„Wenn ich meine Familie befreit habe geht es sowieso wieder von vorne los…“ in ihrer Stimme klang Hoffnungslosigkeit mit. In jedem einzelnen Wort.
 

„Befrei sie meinetwegen, aber bleib doch hier, was hindert dich daran?“ fragte er nach.

„Ich gehöre nicht hierher…“

„Wieso nicht? Ich versteh dich einfach nicht Angi…“ so oft hatte er versucht sie zu durchschauen, sie zu verstehen, ihr Verhalten zu berechnen, es ist ihm nie gelungen.

„Es ist egal.“
 

Sie spürte etwas Kaltes, Feuchtes an ihren Bein stupsen und sie kehrte in die Wirklichkeit zurück. Angi sah nach unten zu den kleinen Stupser.

Akamaru bellte freundlich und sprang auf ihren Schoß, sie schloss die Arme um ihn und sah ihn überrascht an.
 

„Was machst du denn hier?“ sie streichelte ihn, er genoss es. Auf ihrem Gesicht zeigte sich ein leichtes Lächeln.

„Früher…hab ich auch einen Hund gehabt…“ murmelte sie, Akamaru sah sie an, sie rutschte in ihre Erinnerungen.
 

Es war ein süßer, kleiner Hund, er hieß Jacky, ich sah ihn nicht als Hund, sondern als Familienmitglied, er war mir sogar wichtiger als meine wirklichen Verwandten.

Er schlief jede Nacht in meinem Bett, immer in meine Kniekehlen gekuschelt, die Wärme schoss mir immer durch die Beine, ich schlief gerne so.
 

Ich hatte zwar nicht immer Lust nach der Schule mit ihm raus zu gehen, aber es musste ja sein, meine Brüder gingen nur wenn es unbedingt sein musste und dann auch zu kurz mit ihm.

Er verstand sich auch mit meinem Kater.

Jedes mal wenn ich aus der Schule kam, kam er angerannt und sprang mich an, wobei er nicht sehr hoch kam, er ging mir ja nicht mal bis zu den Kniekehlen.
 

Er war mir so wichtig…er gab mir das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden, es war schön nicht alleine auf zu wachen, jemanden zu haben der sich freute wenn man nach ein paar Stunden wieder da war, als wäre man 5 Jahre weg gewesen.
 

Doch mein Vater schlug ihn…mit der Zeitung…der Leine…dem Besen…der Hand…dem Schlüsselbund…alles mögliche, oft trat er ihn auch…

Von dem Gejaule träumte ich sogar… Irgendwann schlug er ihn wieder…immer wieder…bis er…
 

„Was ist denn mit dir los im Moment?“ riss sie eine bekannte Stimme aus den Gedanken, sie war dankbar dafür und sah ihren Brüller an, es war wie zu erwarten Kiba.

Sie streichelte Akamaru noch immer, es ging ganz Automatisch.

„Er scheint dich ja zu mögen…“ murmelte Kiba.

„Scheint so…“

Er setzte sich zu ihr und streichelte seinen Hund.
 

„Tut mir Leid wegen vorhin…“ murmelte er.

„Ist doch okay…du bist gefallen.“

„Ja…und liegen geblieben…“

„Ich hab mich doch auch nicht bewegt…war halt der Schock…kann passieren…“
 

Er sah sie an, sie war auf Akamaru konzentriert, ihre Hand floss nur so über Akamarus Fell.

„Du bist gar nicht so übel.“

Sie sah ihn fragend an, er grinste leicht, „Bisschen schüchtern wie es mir scheint aber wirklich okay.“

Ein leichtes verlegendes Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. War das ein Kompliment? Sie wusste es nicht. Und viel weniger wusste sie wie man mit Komplimenten umgehen sollte.

„Danke…du bist auch okay…“ erwiderte sie.
 

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ja, hoffe es hat euch gefallen^^

Normalität

Die Übung verlief ohne weitere Zwischenfälle, es waren schon ein paar Wochen vergangen und langsam gliederte sich alles in die Normalität ein.

Angi wurde sehr gut aufgenommen, sie war noch etwas zurückhaltend öffnete sich aber dank des Sozialenkontaktes immer mehr.
 

Saig genoss es seine Schülerin so aufblühen zu sehen, sie war noch mit vielen Sachen überfordert, besonders was Berührungen anging doch es war immer lustig an zu sehen wie bedeppert sie dreinblickte wenn sie umarmt wurde und nicht wusste was sie jetzt genau tun sollte.
 

Der Herbst begann nun und die Blätter tanzten in den verschiedensten Farben in der Luft.

Saig und Asuma liefen durch die Straßen von Konoha und unterhielten sich über die neusten Ereignisse.

Sie sahen auf einer Terrasse eines Lokals zwei ihnen bekannte Personen sitzen und gingen langsam auf sie zu.
 

Doch die beiden bemerkten es nicht einmal, sie waren in ihr Shogispiel vertieft.

Shikamaru runzelte nachdenklich die Stirn und schob seinen Spielstein weiter, er grinste Angi triumphierend an.

Die Blonde sah ihn nur missbillig an, dann machte sich ein Grinsen auf ihren Gesicht breit und sie warf seinen Spielstein aus dem Rennen.
 

Ärgerlich verzog der Nara-Sprössling den Mund. Angi verschränkte fröhlich ihre Hände hinter ihrem Kopf und grinste vor sich hin.

Nach einer ganzen Weile endete das Spiel unentschieden. Die beiden Senseis dachten sie sehen nicht recht.
 

„Nicht schon wieder!“ entfuhr es Angi ärgerlich, „Los, noch mal, diesmal gewinn ich!“

„Nicht schon wieder, das war jetzt das fünfte Spiel, ich hab keine Lust mehr.“

„Du hast doch nur Angst zu verlieren.“ Neckte sie ihn.

Er zog eine Augenbraue hoch und winkte dann ab, „Das ist mir zu nervig, ein andermal.“

Sie seufzte und sah nun die beiden Senseis an und winkte, „Hey.“ Begrüßte sie die beiden fröhlich.
 

„Das fünfte Spiel?“ fragte Asuma seinen Schützling der daraufhin nur genervt nickte.

„Immer unentschieden.“ Seufzte er und legte sich hin.

„Jetzt hat er keine Lust mehr.“ Grummelte Angi.

„Hast du doch sicher auch nicht mehr.“ Erwiderte Saig. Angi zuckte nur mit den Schultern.
 

„Na ja, wir sehen uns.“ Sagte die Blonde lächelnd, sprang auf ihre Füße und ging.

Sie lief durch Konoha, alles war belebt, die Kinder spielten fröhlich und rannten lachend herum.

Angi versank in ihre Gedanken <Ich hätte auch gerne so unbeschwert gespielt…>. Doch da bemerkte sie ein vertrautes Gesicht. <Hm…>
 

Chouji saß auf der Wiese und sah in seine leere Chipstüte, er seufzte und zerknüllte sie bevor er sie über seine Schulter warf.

Er sah zwei Füße vor sich und sah dann an ihnen hinauf, es war Angi die grinsend mit einer noch geschlossenen Chipstüte vor seiner Nase rumwedelte.
 

„Magst du die haben?“ fragte sie mit einen lächeln auf den Lippen was noch etwas ungeübt wirkte.

„Du gibst sie mir?“ fragte er ungläubig. Angi nickte und hielt sie ihm hin, sie setzte sich und er nahm die Tüte und riss sie auf.
 

Sie zog die Knie an und umschlang sie mit ihren Armen, dann sah sie in den Himmel und beobachtete die Wolken die vorbei zogen.

Es war ein sonniger Tag, nicht zu warm und nicht zu kalt. Angi schloss die Augen und genoss den Wind der durch ihr Haar fuhr. Sie lauschte auf das Kauen von Chouji und den Gesang der Vögel.
 

„Alles okay?“ sie schlug die Augen auf und sah Chouji an, „Geht’s dir gut?“ fragte er erneut.

„Äh ja…“ sie lächelte schief.

Er zog die Augenbrauen zusammen. „Du bist irgendwie blass.“ Stellte er fest.

„Einbildung.“ Meinte sie.

„Sicher?“
 

„Ja, na ja, wir sehen uns.“ Sie stand auf und ging. Sie lief durch das Dorf und schon lag sie am Boden, auf ihr ein fröhlich lachender Naruto.

„Du hast 3 Sekunden um von mir runter zu gehen.“ Sagte sie mürrisch und fing an zu zählen, sofort sprang er von Angi runter. Naruto wusste wie doll sie zu schlagen konnte, drei Beulen an seinen Hinterkopf waren noch vom letzten Mal gewesen.
 

„Was sollte die Aktion?“ fragte sie leicht genervt und klopfte sich den Schmutz von den dunkelgrünen Klamotten.

„Nun sei doch nicht so mies drauf.“ Grinste er.

„Ich hab heute echt keine Lust.“
 

Naruto legte den Kopf schief und sah Angi an, sie sah ihn nur leicht skeptisch an und fragte, „Was?“

„Stehst du auf Shikamaru?“

Angi wich leicht zurück, sie hätte ja mit allen möglichen dämlichen Fragen gerechnet, aber doch nicht mit so einer, „Nein! Wie kommst du nur darauf?“ eine leichte röte kroch in ihr Gesicht.
 

„Du unternimmst ständig was mit den Jungs, Sasuke, Shikamaru, Neji, Shino, Kiba, sogar Gaara!“

„Und? Darf ich etwa nicht?“

Sakura gesellte sich dazu und sah von Naruto zu Angi und dann wieder zurück, sie hatte den Dialog mitverfolgt.
 

„Doch… aber ich find es merkwürdig.“

„Naruto, lass sie doch. Sie versteht sich halt super mit den Jungs.“

„Ja aber…“ begann er.

„Lass mich doch einfach in Ruhe! Ich stehe auf niemanden!“ Sie fühlte sich in die Enge getrieben.
 

„Schrei doch nicht so.“ sagte Naruto. „Was ist denn dein Problem?“

„Du bist mein Problem!“

Sasuke kam vorbei, „Was ist denn jetzt wieder los?“

„Ich hab nur gefragt ob sie auf Shikamaru steht. Was mischst du dich da überhaupt ein?“

„Kannst du sie nicht einmal in Ruhe lassen du Schwachkopf?“ Kam es etwas kalt von Sasuke.
 

Angi stellte sich leicht hinter den Schwarzhaarigen, die Arme vor der Brust verschränkt. Schutzhaltung, schoss es Sakura durch den Kopf.

„Das ist doch ne ganz normale Frage gewesen.“ Verteidigte sich der Blondschopf.

„Tss! Liebe, wer braucht das schon?“ erwiderte Angi und ging mit schnellen Schritten.
 

Sie sahen ihr nach, „Wieder ein Wunderpunkt wie es scheint.“ Murmelte Sakura.

„Toll gemacht, Idiot.“ Kam es von den Uchiha.

„Was kann ich dafür?! Bei ihr ist jedes Thema ein Wunderpunkt!“ verteidigte er sich erneut. Und zack bekam er eins von Sakura rauf so dass er auf den Boden landete.
 

„Was soll denn das?“ jammerte er und sah zu den beiden hinauf.

„Wir wissen immer noch nicht was genau passiert ist, sei nicht so unsensibel!“ erwiderte Sakura leicht gereizt.

„Da gebe ich Sakura Recht.“ Stimmte Sasuke zu.

Sakura sah ihn an und strahlte, „Du gibst mir recht?“ Sie ging mit ihm und Naruto verdrehte nur die Augen.
 

Angi kickte einen kleinen Stein vor sich hin und dachte nach. Sie sah nicht gerade glücklich aus.

<Wieso kann ich nicht normal sein? Wieso? Mein Leben lang wollte ich nur glücklich sein… wieso ist mir das nicht vergönnt?>

Es wurde windig, der Wind zerzauste ihr Haar. Es begann zu regnen, innerhalb von 2 Minuten schüttete es.
 

„Na super…“ seufzte sie und ging weiter. Sie hatte keine Lust zu rennen, sollte sie doch nass werden. Wenn sie sich erkältete, was soll’s?

Etwas drückte wie Blei auf ihren Gemüt, ihr war in dem Moment alles vollkommen egal.

Sie ging an einigen Häusern vorbei. Auf einmal öffnete sich eine Tür und eine Hand ergriff Angis Handgelenk und zog sie hinein.
 

Im Haus war es warm, man hörte des knistern eines Kamins und das reden von Menschen das aus einen Fernseher kommen musste.

Schon hatte Angi ein Handtuch auf den Kopf und jemand wuschelte ihr durchs Haar.

„Entwickeln wir uns wieder zum Kind oder wie?“ fragte Saig etwas vorwurfsvoll und wuschelte weiter durch Angis Haar.
 

Angi schwieg, ihr gefiel diese Aktion von ihren Sensei überhaupt nicht.

„Du bist ja nass bis auf die Knochen, hättest du dich nicht wenigstens unterstellen können?“

Wieder schweigen, Saig seufzte leicht.

„Geh am besten Duschen, du kriegst erst mal Sachen von mir, geht jetzt nicht anders.“ Angi öffnete grade den Mund um zu widersprechen, doch er legte seinen Zeigefinger auf ihre Lippen, „Ohne wenn und aber, du holst dir noch den Tod in den Klamotten.“
 

Die heiße Dusche wärmte sie wieder auf, sie zog sich das lange Hemd und eine lange Boxershorts von Saig an und ging ins Wohnzimmer.

Auf den Tisch stand dampfender Kakao, sie setzte sich und trank. Saig betrachtete sie kurz.

„Was war denn los?“

„Ich wäre zu Hause auch duschen gegangen, Sie hätten mich nicht reinzerren müssen.“ War ihre Antwort.
 

„Angi, du bist meine Schülerin, ich mach mir nur sorgen.“

„Nicht mehr. Kakashi wurde mir zugeteilt.“ Sie nahm noch einen großen Schluck. Wärme breitete sich in ihr aus.

Er seufzte leicht, „Es gibt da sowieso noch etwas worüber ich mit dir reden muss.“
 

Sie sah ihn fragend an, „Und über was?“

„Nach dem Tod des… Hokagen bin ich jetzt dein Vormund.“

„Was?“ sie sah ihn leicht perplex an.

„Ich bin jetzt dein Vormund. So stand es im Testament.“ Erklärte er.

Sie sah in die braune Flüssigkeit und schwieg einen Augenblick, „Sie müssen es nicht machen wenn sie es nicht wollen, ist okay.“
 

„Es wurde mir auch nicht aufgezwungen.“ Sie sah ihn fragend an. „Es war meine eigene Entscheidung.“

„Aber… Sie meinten doch gerade das es im Testament stand…“

„Ich muss dir was erzählen.“
 

~~~~~~~~~~~~~~~~3 Jahre zu vor~~~~~~~
 

Saig ging den Flur entlang und klopfte an der Bürotür des Hokagen, dann trat er ein.

„Ihr wolltet mich sprechen?“

„Ja, setz dich, ich habe etwas mit dir zu bereden.“

Saig trat vor und setzte sich auf einen Stuhl vor dem Schreibtisch.
 

„Worum geht es?“ fragte er mit echter Neugierde.

„Um Angi. Ich habe dir damals gesagt das sie eine Bezugsperson brauch.“

„Ja, das habt Ihr.“ Bejahte er.

„Sie scheint sich dich ausgesucht zu haben.“

„Mich? Seit Ihr euch sicher?“
 

„Die anderen kommen gar nicht an sie ran, sie blockt immer nur ab. Du bist der einzigste der wenigstens ein wenig an sie ran darf und dessen Gesellschaft sie zulässt.“

„Ich kann sie sehr gut leiden, auch wenn sie so verschlossen ist.“

„Saig, wir wissen beide wieso du sie leiden kannst. Akyo wäre jetzt genau in ihren Alter.“
 

Er schwieg, wollte es nicht hören. Seine Tochter und seine Frau kamen in jener Nacht um als der Neunschwänzige das Dorf angriff.

„Ich weiß nicht wie lange ich noch da sein werde.“

„Jetzt sagt doch so was nicht.“ Erwiderte Saig.

„Was ich damit sagen wollte, wenn es einmal so kommen sollte, möchtest du die Vormundschaft für Angi übernehmen?“
 

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Gegenwart~~~~~~~~~~~~~~~~~
 

„Sie… Sie wollten es?“ fragte Angi unsicher.

„Natürlich, du warst mir wichtig und bist es immer noch, du bist mehr als nur eine Schülerin für mich.“

Sie wendete den Blick ab, wollte endlich stille haben. „Ich bin kein Ersatz für Ihre Tochter.“

„Das war auch nie so gedacht. Du bist du. Du sollst einfach nur wissen dass wenn was ist, ich da bin. Ich kann dir deinen Vater sicher nicht ersetzen.“
 

Wieder schwieg sie. <Seien Sie froh…noch mal so was und ich kann nicht mehr… noch mal halt ich diese Schläge nicht aus…>

„Wenn du dich einsam fühlst kannst du auch eine weile hier bleiben wenn du magst.“

„Danke… geht schon…“ murmelte sie.

„Da wäre noch was. Der Hokage hat dir das Haus vermacht.“

„Was?!“ sie sah ihn ungläubig an. Er nickte nur.
 

Sie saß bei Sasuke und machte grade ein Kreuzworträtsel, in ihren Kopf drehte sich noch immer alles.

„Hast du schon irgendwas von Itachi raus bekommen?“

„Nein, leider noch nicht.“ Antwortete sie und trug gerade das Wort >Zwecklos< ein, unweigerlich dachte sie wie passend dieses Wort doch gerade war.
 

„Und du bist sicher dass du vorher noch nie mit ihm Kontakt hattest?“

„Natürlich bin ich das, an so was würde ich mich doch erinnern. Ich kam eines Tages von der Schule und da war er in der Wohnung, vorher gab es keine Begegnung mit ihm.

„Hm…“ kam es nur von den Schwarzhaarigen.
 

Er lies sich neben sie sinken und trank seinen grünen Tee, „Irgendwie kriegen wir ihn schon.“

„Ich weiß, das braucht halt nur zeit.“ Er konnte richtig offen und lieb sein, jedenfalls wenn sie beide alleine waren. Sie verstand ihn, er konnte sich keinen schwachen Moment leisten.
 

„Hm… ich habe keine Lust mehr, ich gehe, mach’s gut, bis morgen.“ Sie ließ die Zeitung auf den Tisch fallen und ging.

Er sah auf das Kreuzworträtsel, ein Wort fehlte noch, sie beendete eigentlich immer alles und hörte nicht beim letzten Wort auf, das passte nicht zu ihr. Er nahm die Zeitung in die Hand und las, „Gefühl für enge Verbundenheit.“ 5 Buchstaben. Er trug das letzte Wort ein: >Liebe<
 

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Tschuldigt das das so lange gedauert hat,aber mein pc war mal wieder kaputt -.- naja hoffe es hat euch gefallen!^^

Alles ändert sich

Der Uchiha und die Blonde zischten nur so durch die Bäume. Sie waren auf ihrer eigenen Mission. Es gab Informationen wo sich Itachi vor einigen Tagen aufgehalten hatte. Bei einer Nacht-und-Nebel-Aktion sind die beiden aufgebrochen. Sie waren entschlossen ihn zu finden.

Jeden trieb etwas anderes an. Bei Sasuke war es seine Rache und die bohrende Frage Warum?

Bei Angi ihre Familie.
 

Wieso die Blonde ihr Leben aufs Spiel setze nur um ihre undankbare Familie zuretten die sie immer gequält hatte konnte sie nicht mal selber sagen.

Wahrscheinlich dachte sie, sie wäre es ihrer Familie schuldig, dar dasselbe Blut durch ihre Adern floss.
 

Sie waren in einem kleinen Dorf angekommen, nun ja, es schien jedenfalls mal ein Dorf gewesen zu sein. Alles war zerstört und lag in Trümmern.

Sasuke sah sich um. „Ob das Itachi war?“ murmelte er mehr zu sich selbst.
 

Angi kniete und hob eine kleine Puppe mit schwarzen Locken auf, „Nein… ich denk das waren andere. Es passt nicht wirklich zu Itachi dass er alles in Trümmern legt. Hier waren welche am Werk die es liebten Chaos zu verursachen und alles zu zerstören was ihnen in die Hände fällt.“
 

„Da hast du wahrscheinlich Recht.“ Nickte der Uchiha und ging weiter.

Angi vernahm ein wimmern und packte Sasukes Handgelenk. Er sah sie an und sie drückte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen. Nun hörte er es auch.

Leise nährten sie sich einer kleinen Hütte. Sasuke zog Angi weg und öffnete vorsichtig die Tür.
 

Langsam und vorsichtig ging er in die Hütte, die Blonde folgte ihm und gab ihm Rückendeckung.

In der Hütte war es dunkel. Die Möbel lagen kaputt auf dem Boden. Alles war zerschlagen und zerwühlt. Die Luft war stickig.

Sasuke trat auf was Weiches und sah nach unten, sofort zog er den Fuß weg. Es war ein Mann.
 

Er legte seine Finger an die Halsschlagader und sah zu Angi, dann schüttelte er den Kopf und ging weiter.

Doch da stolperte die Blonde und riss Sasuke mit zu Boden.

„Ähm…tschuldige…“ murmelte sie und stand auf.

„Kannst du nicht aufpassen?“ er rappelte sich auf.
 

Sie musterte den Boden und ging wieder zu der Stelle an der sie gestolpert war.

„Guck mal, eine Geheimtür.“ Sie deutet auf einen Metallring.

„Hör doch mal, etwas kratzt von unten.“

„Schieben wir doch mal den Riegel auf und öffnen sie.“ Schlug sie vor.

„Bist du wahnsinnig? Da könnte sonst was drin sein.“ Meinte er.
 

Doch sie schob schon den Riegel auf und öffnete die kleine Tür.

„Du bist doch genau wie Naruto…“ grummelte er und legte die Hand an seine Kunaitasche.

„Oh Gott…!“ rief sie und zog zwei kleine Mädchen raus.
 

Sasuke riss die Augen auf und ging sofort zu den dreien. „Sind sie verletzt?“ erkundigte er sich.

„Nicht das ich sehe.“ Sie drückte die kleinen an sich. Sie zitterten wie verrückt.

„Wo sind Mama und Papa…?“ murmelte die ältere schwach. Sie konnte nicht älter als sechs sein und die jüngere musste ungefähr 4 sein, vielleicht auch 5.
 

Angi warf einen Blick zum anderen Ende des Zimmers wo sie eine Hand sah die mehrfach gebrochen schien, der Rest des Körpers war unter den Resten einer zertrümmerten Couch verborgen.

Sie nahm beide auf den Arm und ging mit ihnen raus. „Keine Sorge wir kümmern uns um euch.“

Sie achtete darauf dass beide nicht die Leichen sehen konnten.
 

Erst jetzt bemerkten sie wie verdreckt die beiden waren.

„Wie lange wart ihr da unten?“ fragte Sasuke.

„Keine Ahnung…“ murmelte die ältere wieder.
 

Angi ging zu ihren Rucksack und holte ihre Vorräte raus. „Esst erst mal was.“ Sie gab den beiden Brote und Wasser.

Sie schlangen es gierig hinunter. Sasuke und Angi tauschten Blicke aus.

„Wie sind eure Namen?“ fragte Sasuke.

„Ich bin Kira und das ist Hanna.“ Antwortete erneut die älteste.

„Ich bin Angi und das ist Sasuke. Wir bringen euch erst mal nach Konoha.“
 

In ihrer Wohnung wartete Angi auf Naruto. Ausgerechnet Naruto sollte mit ihr zusammen Babysitten, das konnte ja heiter werden.

Sie steckte die beiden in die Wanne. Das Wasser färbte sich schnell dunkel.

Danach wurden Kira und Hanna in Handtücher eingewickelt und vor den Fernseher gesetzt.
 

Angi versuchte es ihnen so angenehm wie möglich zu machen. Die beiden würden es ab jetzt sehr schwer haben. Immerhin waren sie Vollwaisen.

Angi öffnete die Tür als Naruto klingelte.

„Wurde aber auch zeit.“ Murmelt sie.

„Tut mir Leid, ich hab noch Nudelsuppe besorgt.“ Er grinste sie an. Die Blonde sah sich die Tüte an die Naruto in den Händen hielt. Sie war voll mit Fertignudelsuppe.

„Die Kinder brauchen was Richtiges und keine Nudelsuppe.“
 

Naruto sah die Tüte an und dann Angi, „Das ist sehr nahrhaft!“ protestierte er.

„Das glaubst du ja wohl selber nicht.“ Sie verdrehte die Augen.

„Kann ich jetzt rein oder nicht?“

Sie ging zur Seite und lies Naruto hinein.

Er ging zum Wohnzimmer. „Hallo!“ begrüßte er die beiden freundlich.

Sie sahen sich nur unsicher an.
 

Angi legte von hinten die Hände auf Naruto, sie war ein halben Kopf größer als er.

„Das ist Naruto. Wir werden heute bestimmt eine Menge spaß haben.“ Lächelte sie die beiden aufmunternd an.

Als die beiden weiterhin schwiegen verzog Angi kurz den Mund.

„Ich hab Nudelsuppe bei.“ Verkündete Naruto freudig.

„Na schön versuchen wir es…“ seufzte die Blonde und ging in die Küche und stellte den Wasserkocher an.
 

Kira und Hanna schlangen es nur so herunter. Naruto hatte 3 Portionen verdrückt und seufzte zufrieden im Sessel und rieb sich den Bauch.

„Hört mal, wollen wir nicht etwas raus?“ fragte Angi.

Die Kleinen nickten. Sie nahm beide an die Hand und ging mit ihnen. Naruto lief neben Hanna. Sie tastete nach seiner Hand und ergriff sie.

Er sah auf ihre kleine Hand die seine festhielt, oder eher seinen Zeige- und Mittelfinger. Ein leichtes Lächeln spielte um Angis Lippen als sie das bemerkte.
 

Er lächelte Angi an, packte sich dann Hanna und hob sie auf seine Schultern.

Hanna machte ein erschrockenes Gesicht und hielt sich an seinen Haaren fest.

„Keine angst ich pass auf.“ Sagte Naruto und hielt ihre Beine fest. Dann lächelte Hanna.

Kira sah misstrauisch zu ihrer kleinen Schwester nach oben.
 

Angi drückte Kiras Hand sacht. „Ihr passiert nichts. Magst du auch hoch?“

Kira schüttelte den Kopf und klammerte sich an Angis hand.

Naruto sprang ab und zu und Hanna lachte vergnügt und klatschte. Naruto schien die Rolle zu gefallen.
 

Da kam Ino ihnen entgegen und sah entsetzt zu den vieren. „Das Arme Kind!“ schrie sie, „Wie kannst du Naruto das überlassen?!“

„Naruto macht das sehr gut und außerdem bin ich auch noch da.“ Antwortete Angi und lies sie damit stehen.

Auf Inos Stirn bildete sich eine kleine Falte.
 

„Wie wär’s wenn wir mit ihnen auf den Spielplatz gehen?“ schlug Angi vor.

„Au ja! Hanna festhalten!“ und schon rannte er los. Hanna klammerte sich fest an Narutos Kopf.

„Oh man…“ murmelte Angi, musste jedoch grinsen und ging mit Kira hinterher.
 

Als sie ankamen saß Naruto schon auf der Schaukel und hatte Hanna auf den Schoß so dass sie ihm ins Gesicht sehen konnte und schaukelte etwas mit ihr.

Angi lächelte. „Geh ruhig spielen.“ Meinte sie zu Kira, doch die schüttelte nur den Kopf.

Da nahm sie Kira einfach auf den Arm und kletterte mit ihr auf die Röhrenrutsche.
 

„Komm das macht spaß.“ Lächelte sie sie an und rutschte mit ihr. Zu erst klammerte sie sich fest an Angis Shirt, doch je öfter sie rutschten desto mehr spaß schien es Kira zu machen.

Die Kleine sah sich nach einer neuen Beschäftigung um als sie von ihrer kleinen Schwester über den Haufen gerannt wurde.
 

Naruto packte Hanna, rutschte aber aus und fiel in den Sand.

„Naruto pass doch auf!“ schimpfte Angi.

Hanna war auf Narutos Händen, er hielt sie Oben während er am Boden lag.

„Puh…“ murmelte er, „Du bist ganz schön schnell.“
 

Hanna kicherte vergnügt und sprang von seinen Armen und rannte wieder, dabei packte sie Kira am Arm und zog sie mit.

„Na dann fang sie mal.“ Meinte sie zu Naruto. Sofort rannte er los und die Kleinen teilten sich auf. Da erschuf er einen Schattendoppelgänger und verfolgte sie.
 

Angi ließ sich auf eine Bank nieder und sah den dreien oder vieren zu. <Wie süß…> dachte sie.

„Spielt ihr Mutter, Vater, Kind, ja?“ fragte Sasuke der neben ihr saß, sie wendete sich ihm zu.

„Du wolltest ja nicht mitspielen.“ Sie streckte ihm die Zunge raus.

„Das liegt mir nicht.“ Antwortete er.

„Hm… du kannst der Hund sein wenn du willst.“ Sie grinste ihn leicht an.
 

„Frag Kiba, der macht das sicher gerne.“

„Wie gemein!“ doch ein leichtes grinsen spielte um ihre Mundwinkel.

„Naruto ist selbst so ein Kind.“ Murmelte Sasuke.

„Manchmal ist es gut sich das Kind zu bewahren. Er würde sicher ein guter Vater sein, irgendwann.“
 

„Und du wärst eine gute Mutter.“

Angi lachte bitter auf. Wahrscheinlich hatte Sasuke versucht ihr ein Kompliment zu machen aber sie konnte nicht anders.

„Ich und eine Mutter, das würde nicht gut gehen, lass mal stecken.“

„Mach dich nicht immer selber runter.“ Er sah sie an, sie sah auf Naruto und die kleinen, wie sie im Sand rauften.
 

„Das ist meine Natur, das kriegt man wahrscheinlich nicht mehr raus.“ Sie zuckt mit den Schultern.

„Naruto und du, ihr seid euch ähnlich.“

„Das höre ich öfter…“

„Man sieht euch und…irgendwie gehört ihr zusammen.“ Murmelte er und versuchte sich ernsthaft einen Reim draus zu machen.

„Ich versteh es selber nicht…“
 

Am Abend brachten Angi und Naruto die kleinen zu Angi nach Hause, sie waren eingeschlafen und Naruto trug beide auf den Rücken, sie schmiegten sich an ihn.

Als sie angekommen waren, legte Angi sie vorsichtig ins Bett und deckte sie zu. Naruto saß auf den Rand des Bettes.

„Es hat spaß gemacht…“ flüsterte er.

Sie nickte, „Fand ich auch…“
 

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Das war das letzte Gespräch was ich mit Sasuke geführt hatte… danach verschwand er…wir alle hatten versucht ihn auf zu halten…

Als Naruto am Ende war stand Sasuke vor mir, schwer verletzt.

Ich schrie ihn an und wusste genau das ich nicht die einzige gewesen war die das getan hatte weil er fort wollte. Fort zu Orochimaru, der Inbegriff des Bösen.

„Ich muss… du würdest genauso handeln an meiner Stelle.“ Waren seine Worte.
 

Seid dem frag ich mich ob er recht hatte… was hätte ich an seiner Stelle getan? Wenn ich ehrlich bin…ich weiß es nicht…

Er war mir wichtig… er meinte auch das ich ihm auch wichtig war aber sein Ziel war das woran er denken musste und alles andere war egal.

Es schmerzte… Ich liebte ihn zwar nicht, so wie Sakura, aber er war mir so wichtig geworden…
 

Gaara nahm mich in den Arm, er sah meinen Schmerz. Ich war so froh ihn als besten Freund gewonnen zu haben. Er war immer für mich da.

Wenn ich so zurück Blicke… ich habe viele Freunde gewonnen…und bei jedem habe ich Angst ihn zu verlieren.

Gaara, Naruto, Shikamaru, Kiba, Chouji, Hinata, Sakura usw. ich liebte meine Freunde über alles…
 

Ich schaffte es sogar meine Familie zu befreien wenn man es so nennen konnte… sie waren eines Tages einfach da und wurden zurück geschickt in meine Welt…

Kiba ergriff mein Handgelenk und meinte ich solle hier bleiben. Hinter mir im Portal hörte ich meinen Vater brüllen ich solle meinen Arsch bewegen sonst setzt es Prügel. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer zu bleiben…Meine Familie würde ich aber wahrscheinlich nie wieder sehen…

Und Kibas Blick als er mich zurück gehalten hatte würde ich wahrscheinlich auch nie vergessen… ich konnte ihn nicht wirklich deuten…
 

Ich musste mit Sensei Saig fort… Naruto war auch fort gegangen. Jetzt begann ich meine Trainingsreise.

Doch wenn ich zurück komme werden wir alle gemeinsam Sasuke zurückholen. Ich hoffe nur dass ich meine Freunde gesund wieder sehe… Ich verspreche dass ich stärker zurückkehren werde und meinen Freunden keine Schande machen werde…

Geheimnis

Drei Jahre sind ins Land gezogen. Die Rettungsmission ist missglückt.

Naruto und Sakura saßen bei ihren Freunden auf einer Bank und bliesen Trübsal.

„Nun macht euch keine Vorwürfe, es ist nicht eure Schuld!“ meinte Ino nach einer Weile. Doch keiner erwiderte etwas darauf.
 

Schweigend erhob sich Naruto und ging einfach. Die anderen sahen ihm nach. Dieser Rückschlag hatte ihn schwerer getroffen als am Anfang erwartet.

Er ging durch die Straßen von Konoha. Als er am Tor ankam hielt er inne und sah in den Wald.
 

„Sie ist noch nicht zurück.“ Meinte Kotetsu zu ihm.

Naruto seufzte tief. Er kam jeden Tag hier her und wartete auf Angi. „Aber es wurde doch gesagt dass sie schon vor einer Woche zurückkommen wollten.“ Widersprach Naruto.

War sie nun auch abgehauen? Dieser Gedanke jagte ihm einen Schauer über den Rücken.
 

Er fühlte sich auf einmal so leer. Ihre Begegnung hatte turbulent angefangen, doch sie war ihm so wichtig geworden. Sollte er sie jetzt etwa auch noch verloren haben?

Auf einmal spürte er eine Umarmung von hinten, er drehte sich sofort um.
 

Dieses Grinsen war so vertraut und doch so neu für ihn. Es war Angi. Sofort schloss er die Arme um sie.

„Oh Gott! Da bist du ja endlich!“

„Tut mir Leid Naruto, wir konnten nicht widerstehen.“ Grinste Kotetsu.

Sie lösten sich von einander und Angi betrachtete ihn. „Wow, du bist ja ein Mann geworden.“
 

„Wie oft ich das schon gehört habe.“ Grinste er und zog sie am Handgelenk hinter sich her.

Er war inzwischen wirklich größer als sie, ein leichtes Schmunzeln spielte um ihre Lippen.

Naruto kam wieder bei den anderen an.

„Guckt mal!“ rief er und alle drehten sich nach den beiden um.
 

„Angi!“ schrie Sakura und fiel der Blondine um den Hals. Angi erwiderte die Umarmung.

„Du hast mir auch gefehlt.“ Sagte sie lächelnd und drückte die rosahaarige an sich.

Von jedem wurde sie in den Arm genommen, bis auf von Ino, die sich aus den Staub gemacht hatte.
 

„Sieh dich nur an!“ kam es von Sakura die ihre Freundin aufmerksam musterte.

Sie war in den drei Jahren zu einer Frau geworden. Ihr Körper war weiblicher geworden mit den Rundungen die eine Frau auszeichneten. Ihre Haarlänge war dennoch gleich geblieben, doch ihr Gesicht wirkte viel weicher und strahlender.
 

„Es ist wirklich schön euch wieder zu sehen.“ Sagte sie lächelnd. Als sie merkte das Kiba sie anstarrte sah sie ihn an. Doch er wand den Blick auf einmal ab.

Sie versuchte es zu ignorieren und sah sich in der Runde um, „Ihr habt euch alle so wahnsinnig verändert.“

Da kam Akamaru auf sie zu und warf sie um. „Wow…und du erst mein bester.“ Sie streichelte ihn.
 

„Hey Akamaru, lass das, komm wir müssen los.“ Mit einem Pfiff von Kiba lies Akamaru von Angi ab.

Sie richtete sich auf und klopfte sich den Dreck von den Sachen, „Schade dass du schon gehen musst…“

„Ja tut mir Leid, aber wir sehen uns.“ Er lächelte sie schief an und ging dann.
 

Die drei saßen auf einer Bank und aßen ein Eis.

„Du solltest doch schon vor einer Woche zurückkommen?“ kam es von Sakura.

„Ähm ja… ich…war noch bei Gaara.“

„Ow… dann weißt du das mit Gaara und der Akatsuki schon…“ murmelte Sakura.

„Ja… es wird wohl langsam ernst.“ Sie schwiegen eine Weile.
 

„Bereust du es dass du damals nicht mit deiner Familie gegangen bist?“ fragte die rosahaarige.

„Nein, kein Stück. Ich liebe es hier, irgendetwas in mir sagt mir dass ich hier hin gehöre.“

„Da hast du recht!“ kam es von Naruto. Angi lächelte ihn warm an.

„Ich wollte noch ein bisschen trainieren, nicht dass ich aus der Übung komme.“ Sie zwinkerte den beiden zu und ging.
 

Sie sahen sich beide an, „Kein Vergleich mehr zu früher…“ staunte Sakura. „Diese Reise scheint ihr gut getan zu haben.“

„Sie gefällt mir so viel besser.“ Erwiderte Naruto.

„Ja… mir auch.“
 

Temari ging den Flur von Gaaras Haus entlang. Ihr Schatten flog über die sandfarbene Wand.

Ihre Augen waren noch immer voller Sorge um ihren kleinen Bruder. Zu tief saß noch der Schock beinah ihren Bruder verloren zu haben.

Damals hatte sie solch eine Angst gehabt. Bis zu diesen Zeitpunkt war jede Angst die sie je erlebt hatte ein Witz dagegen gewesen.
 

Nach einen klopfen betrat sie das Wohnzimmer des rothaarigen. Sie wusste dass er da war, doch sie war merkwürdigerweise erleichtert. Temari würde es wahrscheinlich nie zugeben, doch sie hatte jedes Mal Angst sein Haus leer vorzufinden.
 

Gaara saß auf der Couch und klappte gerade das Buch zu. „Hallo Temari.“ Begrüßte er seine Schwester.

Sie setzte sich auf den Sessel. Er war gemütlich und anscheinend neu. Ihr Bruder schien shoppen gewesen zu sein, wie ungewöhnlich für ihn.
 

Er bemerkte ihren verwunderten Blick und meinte nur „Angi.“

Das reichte ihr als Erklärung und sie grinste leicht. Sie konnte sich dran erinnern das Angi meinte dass Gaaras Möbel zu unbequem waren und es mal an der Zeit wäre sich neue zu holen, zumal der alte Sessel schon einige Löcher aufwies.
 

Wie oft hatte sie versucht ihn dazu zukriegen mit ihr einkaufen zu gehen? Angi schaffte es immer irgendwie, wusste der Teufel wie sie das anstellte.

Sie mochte diese kleine Blondine. Sie mochte sie sogar noch mehr seid dem sie von ihrer Trainingsreise zurück kam und so warmherzig und offen geworden war. Und sie tat Gaara gut. Schon immer.
 

„Wann kommt sie wieder?“

„Sie ist grade mal weg und du vermisst sie schon?“ fragte Gaara.

„Ach, nicht so sehr wie Kankuro.“ Lachte sie.
 

Kankuro hatte in der Woche die Angi in Suna verbracht hatte keine Chance verpasst einen Flirt mit ihr anzufangen, doch er kassierte eine Abfuhr nach der anderen.

Letztendlich fand er den Zettel mit seiner Handynummer die er ihr zugesteckt hatte im Papierkorb.

Eindeutiger ging es ja wohl kaum noch, doch er wollte es einfach nicht kapieren.
 

Angi lag erschöpft auf der Wiese und atmete hektisch ein und aus. Wunden zierten ihren Körper, die zum Glück nicht lebensgefährlich waren.

Sie wurde von einem Akatsuki-Mitglied angegriffen, von wem wusste sie nicht, er war nicht zu erkennen gewesen.
 

Naruto kam grade bei ihr an und fiel auf die Knie, „Angi! Alles okay?! Wer war das?!“

„Ich… ich weiß nicht, ich konnte ihn nicht erkennen.“

Naruto ließ seinen Blick über Angi schweifen. Es war ihr merkwürdigerweise gar nicht unangenehm.

Aus irgendeinem Grund musste sie an damals denken als Naruto sie nackt gesehen hatte. Heute konnte sie drüber lachen, damals war es ihr zu tiefst peinlich gewesen.
 

Sie sah in sein ernstes Gesicht. „Es ist wirklich okay Naruto.“ Sie nahm seine Hand und drückte sie beruhigend.

Er schloss die Augen und atmete durch. „Ich habe Angst dass ich dich auch verliere…“ murmelte er leise.

Angis Augen funkelten traurig. Sasukes verschwinden hatte ihr auch sehr zugesetzt. „Ich weiß…“
 

Naruto zog sie hoch, so dass sie saß und nahm sie fest in den Arm. Sie schlang die Arme um seinen Hals.

Trauer hielt ihre Herzen fest im Griff. Für keinen der beiden fühlte sich diese Umarmung falsch an.

Keiner bemerkte das Saig vor ihnen Stand.
 

„Angi… Naruto…“ Sie lösten sich von einander und sahen den Sensei an. Er machte ein sorgenvolles Gesicht.

„Was ist los, Sensei Saig?“ fragte Angi.

Er seufzte tief, „Da gibt es etwas dass ich euch sagen muss.“ Die beiden sahen ihn an.
 

Er erinnerte sich an das Gespräch mit dem Hokagen damals als er erfuhr dass sich Angis Kekkei-Genkai aktiviert hatte.

„Ich durfte es euch nicht sagen, aber die Akatsuki weiß es und könnte es für sich ausnutzen.“

Die beiden blonden sahen sich kurz an, dann sahen sie wieder zu Saig.

Er holte tief Luft, „Angi, Naruto… ihr…ihr seid Halbgeschwister...“

Dunkle Verführung

Beide durchfuhr ein merkwürdiger Schock und ihre Blicke trafen sich.

Sie beide Geschwister? Natürlich gab es Anzeichen. Dieselbe Haarfarbe, diese merkwürdigen Gefühle füreinander, die Ähnlichkeiten in ihrer Art und weise. Aber wer konnte schon ahnen dass sie Geschwister waren?
 

„Wir wollten es euch am Anfang nicht sagen. Ihr solltet euch aneinander gewöhnen. Ihr habt denselben Vater. Angi stammt aus seiner ersten Ehe.“

„Was ist mit meiner Mutter passiert?“ fragte Angi die es noch nicht fassen konnte.

„Sie kam ums Leben als du drei Monate alt warst. Dein Vater hat dich dann in die andere Welt geschickt damit du ein ruhiges Leben führen kannst.“ Dass es so ausgeht hatte Minato damals nicht gewusst.
 

Naruto saß mit Shikamaru nachdenklich bei Ichirakus Nudelsuppe.

Angi, seine Schwester. Es war viel zu konfus um es zu begreifen. Shikamaru betrachtete ihn kritisch.

„Kommst du damit klar?“ fragte er den blonden.

Sakuras Arme legten sich von hinten um Naruto. Es hatte sich in Konoha rum gesprochen.
 

„Wird schon alles gut.“ Murmelte Sakura.

Naruto nickte, „Ich…es ist nur so ungewohnt… ich habe Familie… also so richtig, so biologisch und so…“

Sakura und Shikamaru sahen ihn an, dann musste Sakura lächeln und wuschelte ihm durchs Haar.

„Das hast du.“ Bestärkte Sakura ihn.
 

Angi verkroch sich in ihrer Wohnung. Sie wusste nicht wie sie mit all dem jetzt umgehen sollte.

Sie fragte sich was Naruto dachte. Was er fühlte.

In ihr war alles durcheinander geworfen. Eine Spur von glück durchströmte sie.

Naruto war ihr kleiner Bruder. Ihre Familie, von der sie geglaubt hatte sie wäre es, war es in Wirklichkeit nicht.

Dieser Vater der sie geschlagen hatte war nicht ihr Vater.
 

Sie hätte am liebsten erleichtert aufgelacht. Zum glück war sie hier geblieben. Bei ihren Bruder. Stolz erfüllte sie.

Sie stand vor dem Spiegel im Flur und zog ihr Stirnband fest, dann öffnete sie die Tür und ging hinaus.
 

Angi ging durch die Straßen. Aber sie nahm alles irgendwie anders war. Das hier war ihre Geburtsstadt. In Konoha wurde sie geboren.

Alles Weitere wusste sie noch nicht. Nur dass ihre Mutter Yuri Okono hieß.

Die Okonos waren ein Ninjaclan der vor einiger Zeit in Konoha lebte. Mehr wusste sie nicht.
 

Sie ging in die Bibliothek und suchte in den riesigen verstaubten Regalen in denen die Bücher über die Geschichte von Konoha-Gakure standen.

Sie durchforstete sämtliche Bücher. Ab und zu kam mal was über den Okono-Clan. Jedoch waren die Informationen zu allgemein.
 

<Das ist doch zum Haare raufen!> dachte sie ärgerlich und schob die Bücher wieder in die Regale.

<ich muss doch irgendwie an Informationen ran kommen… Muss ich wohl doch noch mal zu Sensei Saig und ihn auf den Zahn fühlen…>

Mit diesem Entschluss machte sie sich auf den Weg zu Saig.
 

Nach ein paar Mal Klingeln öffnete er die Tür. „Angi…“

„Sensei… ich weiß dass Sie mehr wissen…“

Er seufzte und trat zur Seite, „Komm rein.“
 

Als er Angi einen Kakao und sich einen Tee gemacht hatte setzte er sich in seinen Sessel.

Angi saß auf der Couch und lehnte sich zurück.

„Deine Mutter war eine junge Konoichi. Sie wurde hier geboren und ist hier aufgewachsen. Sie hatte einen großen Bruder Katsuro. Er war ein Frauenheld. Alle rannten ihm hinterher. Und ihre beiden kleinen Schwestern waren Kiyoko und Naomi.“
 

Er sah sie an und fuhr dann fort, „Der Okono-Clan war bei allen beliebt gewesen. Sie waren freundlich und hilfsbereit. Es gab auch noch einen anderen Clan, der Yamada-Clan. Sie arbeiteten mit Schlangen zusammen, so wie der Inuzuka-Clan mit seinen Hunden.“
 

Auf einen Blick von Angi hin fuhr er erneut fort, „Eines Tages brach ein Streit zwischen den beiden Clans aus. Da der Okono-Clan beliebt war schlugen sich die meisten auf ihre Seite. Kämpfe brachen aus bis schließlich der Yamada-Clan verbannt wurde.“ Vor Saigs innerem Auge sah er die Kämpfe zwischen den Dorfbewohnern und den Yamada-Clan.
 

„Das haben die Yamadas den Okonos nie verziehen und so schworen sie ewige Rache. Sie schlachteten einen nach dem anderen ab. Dein Onkel und deine Tanten vielen ihnen auch zum Opfer genau wie deine Großeltern und deine Mutter.“
 

Angi sah ihn geschockt an. „Sie…sie sind der Grund dafür das meine Mutter gestorben ist?“

Saig nickte, „Du warst drei Monate alt. Deine Mutter war mit dir allein zu Hause. Es war eine regnerische Nacht. Der rote Mond war am Himmel. Das bedeutet dass das Kekkei-Genkai nicht funktioniert. Die Yamadas brachen in das Haus ein. Deine Mutter konnte mit dir fliehen, doch durch die Schwangerschaft war sie aus der Übung und ihre Waffen lagen im Haus. Als dein Vater und die anderen sie erreichten war es zu spät… Dich hat der Siebenschwänzige beschützt sonst wärst du wahrscheinlich auch…“ Er nahm sie in den Arm.
 

Tränen bahnten sich den Weg über Angis Wangen. Jetzt verstand sie warum sie Bilder von dieser Frau sah wenn sie eine Schlange sah. Diese Frau war ihre Mutter.

Ihr Vater hatte sie weggeschickt um sie vor den Yamadas zu schützen, ohne zu wissen dass er sie einem sadistischen Vater übergab.
 

Sie dachte an gar nichts als sie außerhalb von Konoha durch die Gegend lief. Saig hatte ihr die Adresse vom alten Clangebäude gegeben, doch sie wusste nicht ob sie stark genug war um es zu betreten.

Um ehrlich zu sein wusste sie rein gar nichts mehr.
 

Nach endlos langer Zeit blieb sie endlich stehen und besann sich wo sie war. Die Sonne stand tief. In einer Dreiviertelstunde würde es dunkel sein.

„Oh mist…“ murmelte sie und trat den Rückweg an, als sie ein Rascheln im Busch vernahm, sie zuckte einmal mit der Hand und schon flog eins ihrer Shuriken ins Gebüsch.
 

Ein Schatten sprang hinaus und rannte im dichten Dickicht davon.

Ihre Augen weiteten sich. <Sasuke…> schoss es ihr durch den Kopf. Wie von der Tarantel gestochen rannte sie ihm hinterher.

Die Zweige peitschten ihr ins Gesicht, doch durch den Adrenalinkick spürte sie es kaum.
 

Das war Sasuke. Das musste er sein. Sie würde ihn auf keinen Fall verlieren. So nah am Ziel…

Sie vernahm nichts außer ihren schnellen Herzschlag. Er dröhnte ihr in den Ohren.

Sie sah wie er in eine Höhle rannte. Ohne drüber nach zu denken rannte sie hinein. Es war duster. Sie tastete sich weiter vor bis Licht zu ihr drang. Angi folgte diesem Licht und kam in eine Art Raum.
 

Sie sah sich um, es gab keinen Ausgang, nur der mit dem sie diesen Raum betreten hatte.

Und da stand er in der Mitte. Jedoch war es nicht Sasuke.

Ein Kunai flog knapp an ihrem Gesicht vorbei. Sie sah ihm nach als er sich in die Felswand vergrub.
 

Dann sah sie den Schatten aus dem Wald wieder an. „Itachi…“

Sie zog ihr Kunai und stürzte sich auf ihn. Er zog seins und sie tauschten Schläge und Tritte aus.

Es schien endlos so zu gehen bis Itachis Kunai abbrach und er auf den Hintern fiel und Angi mitriss.
 

Er lehnte gegen sich gegen die Wand. Sie saß auf seinen Schoss und hatte ihre Beine auf den rauen Steinboden.

Das Kunai hielt sie mit beiden Händen über ihn fest und sah ihn starr in die Augen. Grün traf auf schwarz und schwarz traf auf grün.

Ihre Brust hob und senkte sich von ihren angestrengten Atemzügen, denn der Kampf blieb nun mal nicht ohne folgen.

Nach seiner Atmung zu urteilen ging es Itachi genauso.
 

Sie zitterte. Was sollte sie jetzt tun? Sollte sie ihn erledigen? Gefangennehmen?

Ihr schoss eine Erinnerung durch den Kopf. Sie meinte einmal dass sie ihn eigentlich danken müsste weil er sie daraus geholt hatte.

<Ja… ohne ihn wäre ich jetzt nicht hier…>
 

Und wieder schoss ihr ein weiterer Gedanke durch den Kopf. Wieso wehrte er sich nicht? Er saß einfach nur so da und sah sie an.

„Angi…“ kam es von ihm. Seine Stimmte hörte sich ungewohnt rau für sie an. Aber sie hatte ihn ja auch nicht oft sprechen hören.
 

Sie sahen sich wieder in die Augen. Mit einem Mal schlang sie ihre Arme um seinen Hals und ließ ihr Kunai dabei los. Klirrend fiel es zu Boden.

Ihre Lippen verschmolzen mit seinen und wurden eins.

Er vergrub seine Hand in ihrem Haar und drückte ihre Lippen damit fester auf die seinen.

Sie fühlten sich so unglaublich warm und weich für ihn an…



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Kommentare zu dieser Fanfic (22)
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Von:  fahnm
2011-10-12T19:03:31+00:00 12.10.2011 21:03
Hammer Kapi^^
Von:  Valkyra
2011-10-12T15:55:16+00:00 12.10.2011 17:55
Voll die traurige Geschichte das mit ihrer Mutter & dem Clan. Aber ich finds voll niedlich, dass Naruto sich darüber freut jetzt sowas wie eine Familie zu haben - hat er ehrlich gesagt auch verdient.
Aber ich finde es ein wenig verwirrden, lustig & i-wie auch niedlich, dass Angi & Itachi einfach so anfangen rumzumachen ohne vorher großartig was zu sagen.
Gefällt mir, das Kapitel.
Mach weiter so.
iloveu. ‹3

- Vanny. ♥
Von: abgemeldet
2011-05-17T18:07:41+00:00 17.05.2011 20:07
Ich liebe es <33 voll süß >//////< jetzt mag ich kankuro mehr als davor xDD Hast du echt toll gemacht <333
Von:  Valkyra
2011-05-01T12:02:53+00:00 01.05.2011 14:02
Okay, es ist keine große Überraschung, da ich es schon wusste. :b
Trotzdem freu ich mich, dass du weiter schreibst & Angi bei allen so beliebt ist. & auch, dass sie jetzt offener & warmherziger ist. :)
Ich bin mal gespannt, wie die beiden jetzt darauf reagieren & wer Angi angegriffen hat.
Mach weiter so.
Love. ♥
Von:  fahnm
2011-05-01T02:15:50+00:00 01.05.2011 04:15
AH!
Halbgeschwister?
Das ist je


Von: abgemeldet
2011-04-30T21:14:53+00:00 30.04.2011 23:14
OMG Sie sind Halbgeschwister o.O
Aber hätte man sich auch iwie denken können xD
Bei der Ähnlichkeit xD
Und ich hätte auch gerne eine ENS bei nem neuen Kapi :D
Von:  Valkyra
2011-01-03T15:36:13+00:00 03.01.2011 16:36
Angi. ♥
Naruto würde echt ein guter Vater abgeben. Ich fand das auf dem Spielplatz so putzig. ‹3
Jaa.. bin schon gespannt wie es weiter geht. ;x
Mach weiter so, Liebes.
- Vanny. ♥
Von:  fahnm
2011-01-03T00:13:59+00:00 03.01.2011 01:13
Klasse Kapi!^^
Ich sehe schon ein Festes Paaring.
Naru und Angi^^
Freue mich schon aufs nächste kapi^^
Von:  Valkyra
2010-08-29T21:34:38+00:00 29.08.2010 23:34
I know. I know.
Ich bin spät dran mit lesen + Kommi. :x
Also, ich fand das Kapitel echt klasse.
Hast du gut hinbekommen. (Y)
habdichlieb. ♥
Von:  fahnm
2010-05-13T01:40:57+00:00 13.05.2010 03:40
Klasse kapi!^^


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